Seit Ewigkeiten werden die Wälder, Berge, Wiesen und auch Städte von Straßenhunden bevölkert. Seit Anbeginn der Zeit waren sie Einzelgänger, sich selbst zu versorgen reichte ihnen schon.
Doch die Zeiten ändern sich. Wölfe beginnen sich in der Umgebung heimisch zu fühlen, Menschen fangen Hunde oder töten sie sogar. Die Zeit ist gekommen, sich zu verbünden...
Was wirst du tun?
Schlägst du dich als Einzelläufer durch?
Gibst du auf und dienst dem Menschen?
Schließst du dich einem Rudel an?
Oder gründest du selbst eins?
Die Wölfe freuen sich immer über Gesellschaft...


Sei frei!
 

 Der Zwinger

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 Storyseeker




Dieser Pfotenabruck wurde am Do Jan 22, 2015 8:14 am von ©Storyseeker hinterlassen.
Der ZwingerDer Zwinger der Tierfängerhunde ist viele Quadratmeter groß und von allen vier Seiten mit starken Gittern umgeben. Der Boden des Zwingers besteht aus hartem Beton und die Hunde leben dort alle zusammen und stätig unter freiem Himmel. Allerdings werden die Hunde reingeholt, wenn das Wetter doch ZU schlecht ist. Im Zwinger kommt es gelegentlich zu Streitereien, was die Menschen nicht stört. Die meisten Hunde hören auf jedes Wort ihres Menschen. Der einzige Ausgang ist eine Metallgittertür. Fressen bekommen die Tiere zu bestimmten Zeiten im Zwinger.



~ Der Gründeraccount ~

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 Lex




Dieser Pfotenabruck wurde am Fr Feb 06, 2015 9:11 am von ©Lex hinterlassen.


Lex


Es war gerade mitten in der Nacht und der große Rüde schlief auf seinem Platz. Er sollte am nächsten Tag früh auf Patrouille gehen und danach ein kurzes Training absolvieren. Ein junger, tapsiger Welpe jagte einem für ihn ziemlich großen Ball hinterher. Bruder warte!Ein weiterer Welpe rannte dem ersten hinterher. Was ist los, Kleiner? Bist du schon müde? haha Der erste Welpe blieb beim Ball stehen Nun komm schon! Der zweite Welpe kam zu ihm und hechelte ganz außer Atem. Du weißt, dass ich nicht so schnell bin, Bruder! Der größere Welpe lachte und rollte den Ball zu seinem Bruder. Jungs! Kommt zu Mama Die Stimme gehörte einer hübschen Hündin, die ihre Mutter war. Glücklich rannten die Welpen zu ihrer Mutter und warfen sich auf sie. Der Kleinere biss ihr spielerisch ins Ohr, während der andere mit dem Kopf in ihren Bauch rannte. Es kamen noch weitere Welpen hinzu und alle spielten zusammen bis ein großer Mensch kam und gerade die beiden Brüder mit sich nahm. Mama? Mama! MAMA!Mutter! Der Rüde war aufgewacht und starrte in die Nacht hinein. Er kniff daraufhin die Augen zusammen und dachte nach. Dieser Traum war eine Erinnerung an seine Zeit als Welpe. Mutter...Bruder... Bei dem Gedanken an seinen Bruder, der heute Shatter hieß, musste Lex knurren. Sie wurden gleichzeitig zur Ausbildung gebracht, doch während Lex sich prächtig entwickelte, wollte Shatter nicht hören und rannte irgendwann weg, das machte den Schäferhundrüden furchtbar wütend. Wenn ich dich erwische, Bruder...



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 Break




Dieser Pfotenabruck wurde am Fr Feb 06, 2015 10:02 am von ©Break hinterlassen.
Der Zwinger | Break | First Post!
Sofort wachte ich auf und riss meine eisblauen Augen auf, als ich einen Ton vernahm, der nicht allzu weit von mir entfernt entstand. Kurz blinzelte ich. Ich schlief nicht sehr fest, so dass ich recht schnell aufwachte, vorallem bei lauten Tönen oder wenn mich jemand berührte. Sowas konnte ich garnicht abhaben. Berührungen ohne meine Erlaubnis.. das war einfach schrecklich und brachte mich in eine unvorstellbare Wut. Aber nun zurück zum Geräusch, wegen welchem ich aufgewacht bin: Zuordnen, von wem es kam, konnte ich es nicht, dafür war es irgendwie zu dunkel. Ruhig schaute ich mich also um und versuchte an Umrissen zu erkennen, wer gerade wach war und wer noch in den Tiefen seines Schlafes lummerte. Doch da waren keine Umrisse. Es war stockdunkel. Ich sah meine Pfoten nicht mal richtig. "Lex?", leise sprach ich den Namen meines besten Freundes, einen Schäferhund, aus und wartete auf eine Antwort von ihm. Doch ehe er wohl diese Antwort geben konnte, öffnete sich die Zwingertür, worüber ich mich wirklich wunderte, schließlich war es Nachts. Das beste Wetter für einen Ausflug bei Nacht war es auch nicht. Wie sollte man bei dieser Dunkelheit denn bitte was sehen? Ruhig ging ich ein paar Schritte auf die Zwingertür zu und achtete dabei besonders darauf, wo ich hintrat. Schließlich wollte ich nicht ausversehen auf das ein oder andere Pfötchen treten und somit einen der anderen Tierfängerhunde verärgern. Plötzlich stieg mir der Geruch von Alkohol dann in die Nase - und der Geruch meines Besitzers. Was das wohl hieß, konnte ich mir schon zusammenreimen. Mein Besitzer hatte was getrunken, wozu er sich wohl von irgendjemanden überreden lassen hatte und wollte nun mit mir einen nächtlichen Ausflug machen - na toll. Nieder ließ ich mich vor ihm, als er vor mir zu stehen kam, sich bückte und anfing, 'was zu lachen. Kurz leckte ich mir dann einmal über das weiche Brustfell. Gepflegt war mein schönes Fell. Das war offensichtlich. Sogar glänzen tat es ein wenig. Ob ich hübsch war? Liegt zwar im Auge des Betrachters, aber ich denke mal, dass ich wirklich eine recht hübsche Aussie-Dame bin. Mein Besitzer täschelte mir einmal den Kopf und hatte es nach dem vierten Versuch geschafft mir die Leine dran zu machen. Dann stand er wieder auf und ging mit mir hinaus. Die Zwingertür schloss er natürlich wieder. Auch wenn er betrunken war, konnte er das noch. Ein Seufzen unterdrückte ich. Das konnte ja noch spaßig werden...

tbc: Das Gebirge | Das Tal | Der Wasserfall

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 Four




Dieser Pfotenabruck wurde am Fr Feb 06, 2015 10:29 am von ©Four hinterlassen.


Ich kam spät Nachts in den Zwinger zurück, aber ich schlief schon. Mein Rücken tat mir weh und ich spürte jeden einzelnen Knochen und Muskel in meinem Körper. Es tat alles sehr weh, naja was mein Herr auch immer mit mir macht ist es wirklich nicht verwunderlich. Ich schreckte auf als ich die Zwinger Tür hörte, sie schloss sich gerade eben. Dann schaute ich mich um. Wer wohl weg ist? Ich schaute mich weiter um, ich konnte nur einpaar umrisse sehen, aber...warte, einer war wirklich weg! Na klar Break war weg. Langsam rappelte ich mich auf und schaute etwas umher. Heiliger Knochen tuen mir meine Knochen und Muskeln weh. Ich stöhnte voller schmerz und legte mich langsam wieder hin. Ich werde wirklich nicht alt wenn das so weiter geht.
Ich legte langsam meinen Kopf auf meine Beine und Pfoten, es war unerträklich! Dieser Schmerz ist wirklich unbeschreiblich. Ich öffnete meine Augen langsam. Wer wohl noch wach ist? Meine Augen flogen von einem Umriss zu dem nächsten.

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 Desteny




Dieser Pfotenabruck wurde am So Feb 08, 2015 1:40 am von ©Desteny hinterlassen.
Desteny (Rat)


Ich blinzelte, noch immer war nicht mehr Zeit verstrichen. Es war immer noch dunkel, aber immerhin waren ein paar mehr meiner Kollegen wach. Ich konnte nur erahnen wer da wach war. Doch der Stimme nach zu urteilen waren es Break und Lex. Ich erkannte an Breaks Stimme das sie sich über irgendetwas sorgen machte. Vielleicht war Lex verletzt. Ich war mir nicht sicher, ich hatte ihn gestern nur kurz gesehen. Danach war ich von meinem Zweibeiner zum Training gebracht worden. Ich hatte alles geschafft bis auf einen Sprung. Mein Pech. Als ich den Platz wieder verlassen hatte, schlug mir der Zweibeiner gegen den Hinterkopf. Es tat nicht wirklich weh, aber ich vermute stark das ich morgen weniger Essen bekommen würde. Dann waren wir noch am Waldrand auf Streife gegangen. Glücklicherweise hatte sich niemand dort rumgetrieben. Ich schüttelte den Kopf und legte ihn dann auf meine Pfoten. Ich hörte das quietschen der Zwingertür. Ein Zweibeiner, betrunken wie ich riechen konnte, betrat mein Zuhause. Es brauchte eine Weile bis ich erkannte wessen Trainer es war. Der Geruch des Alkohols war wirklich alles überdeckend, aber nach einer kurzen Weile erkannte ich Breaks Besitzer. Warum kam er so spät noch hierher? Ich hörte das typische klicken einer Leine die an einem Halsband befestigt wurde und kurz darauf Schritte die wieder zurück zum Gatter gingen. Erneut quietschen und schnellere Schritte die vom Zwinger wegführten. Hatten sie die Nachtschichten wieder eingeführt? Nein, ich vermutete das das Betrunkene Zweibeinerhirn einfach der Meinung war jetzt mit seinem Hund auszugehen. Ich schnaubte leise. Wenn ich könnte würde ich hinterher rennen und diese Stinkende Kreatur einfach vernichten. Aber ich konnte nicht, das konnte niemand von uns. Ich wusste nur von einem der es mal versucht hatte. Sie hatten ihn sofort weggebracht und er wurde nie wieder gesehen. Ich hob meinen Kopf wieder und sah mich um. Es war niemand wach den ich wirklich kannte. Enttäuscht schüttelte ich meinen hübschen, weißen Kopf.



There are no kangaroos in Austria!

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 Four




Dieser Pfotenabruck wurde am Mi Feb 11, 2015 8:19 am von ©Four hinterlassen.


Ich schaute mich langsam wieder um. Langsam sah ich einen kleinen Umriss eines Hundes, anscheinend eine Fähe oder Hündin wie man es nennen will. Bestimmt Desteny. Ich rappelte mich langsam auf, nicht anders erwartet spürte ich wieder meine Muskeln und Knochen. Mehr oder weniger taumelte ich zu Desteny. Desteny? Bist du wach? Flüsterte ich und roch langsam an ihr.
Desteny? Bellte ich leise und stubste sie langsam und leicht an, wer weiß was sie machen würde? Mir in die Schnauze beißen oder mich gleich ganz angreifen und darauf habe ich gerade keine Lust. Also setzte ich mich neben sie und wartete darauf das sie sich rührte. Zwischen drinnen gähnte ich kurz und es kam wie ein kleines winzeln aus mir heraus. Hörte sich an ob ich schwach wäre deswegen knurrte ich danach leise.

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 Domino




Dieser Pfotenabruck wurde am Mi Feb 11, 2015 9:50 am von ©Domino hinterlassen.


Domino | Tierfängerhund

BETEILIGTE VIERBEINER: //


Krallen kratzten auf dem kahlen Boden der Zwinger herum und Dominos Augen leuchteten in der Dunkelheit erwartungsvoll auf, als sein Besitzer den Schlüssel hervorholte um den Zwinger zu öffnen. Die Freude auf die bevorstehende Jagd wäre natürlich größer, wenn es Nacht wäre. Doch die Sonne stand vermutlich bereits hoch oben am Himmel und ließ sich nicht aufhalten. Domino sprang sofort aus dem Zwinger heraus, als dieser geöffnet wurde. Sein Besitzer machte noch nicht mal die Anstalten den Rüden anzuleinen und deutete sofort auf den Wald auf der anderen Seite des Tierfängerorts und Domino wusste sofort, was er zu tun hatte und machte sich in Riesensprüngen auf den Weg in den Wald.
-->Der Fluss





Wo bin ich?:
 

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 M-8




Dieser Pfotenabruck wurde am Fr Feb 13, 2015 4:26 am von ©M-8 hinterlassen.





ICH BIN ERSCHAFFEN UND ERDACHT AUS DEINEM BLUT GEBOREN BIN NICHT GEZEUGT SONDERN GEMACHT EIN NARR DER AUS DEM SPIEGEL LACHT
M-8

JEDERZEIT ANSPIELBAR


Ein mächtiger Kopf wandte sich den übrigen Hunden zu. Bernsteinfarbende Augen fixierten jeden einzelnen von ihnen, und selbst diejenigen, welche nicht in seine Richtung blickten mussten spüren wie der Raureif, der sich unter seinem Blick zu bilden schien, durch ihr Fell in ihre narbige Haut stach. Auch als er sich wieder den Gitterstäben vor seiner Nase widmete ließ die Kälte, die ihn stehts umgab nur langsam nach. Sie alle wussten, dass M-8 anders war und er selbst wusste es letztendlich am besten, denn er spürte es. Er spürte es in seinem Körper, in den sehnigen Muskeln und dem dichten Fell, dass ihn in eine graue Wolke zu hüllen schien, die mal flauschig wirkte wie Cumulus mal statisch geladen wie ein Cumulonimbus der sich daraus entwickelte. Jederzeit konnte durch eine Berührung, nein allein schon durch eine Annährung ein Gedanke, ein Gefühl, wie ein elektrischer Schlag auf die anderen übergreifen oder sie zurückzucken lassen. Aber er spürte seine Andersartigkeit auch in seinem Kopf, denn er war ihnen überlegen. Seine Intelligenz, seine aufgeräumte Ruhe, das alles in seinem Schädel war ihnen so weit voraus dass sie diese Tatsache, diese Überlegenheit nicht im Träume erkennen geschweige denn verstehen konnten. M-8 war ihnen nicht böse, schließlich konnte er ihnen nicht böse sein, wo es doch keine Emotion in seinem inneren gab. Die Menschen hatten diese aus seinem Gehirn herausseziert, ersetzt gegen diese Kraft die ihn tagtäglich vorantrieb, die ihn am Leben hielt. Der mächtige Rüde streckte die Wirbelsäule durch und gähnte wobei die Metallkette um seinen sehnigen Hals auf den harten Boden aufschlug. Das vertraute Klirren war wie Musik in seinen Ohren. Langsam setzte er sich in Bewegung, strich an den Gitterstäben des Zwingers entlang, wie ein Schatten bestehend aus tödlichen Muskeln, aus reiner menschlicher Perversion geschaffen, die diese ebenso wie das Ergebnis ihrer Experimente selbst für eine den Hunden überlegene Rasse hielten. Doch M-8 hatte keine Ahnung, dass er als misslungen galt, dass sein Verhalten mit der Zeit zu auffällig geworden war, dass die Menschen zu viel auf einen Schritt von der Natur gefordert hatten. Er suchte keinen Kontakt zu denen, die beinahe seine Artgenossen hätten sein können, ihre Körpersprache erschloss sich ihm nicht und er beobachtete, ähnlich wie die Menschen zu viel und spürte zu wenig die Verbindung die trotz allem zwischen ihnen allen herrschte.


*brainfucked?!
ICH BIN ERSCHAFFEN UND ERDACHT AUS DEINEM BLUT GEBOREN ABGESCHRIEBEN WORT FÜR WORT DER GEIST DEN DU BESCHWOREN ICH BIN EIN ZERRBILD DEINER SELBST ICH SCHULDE DIR MEIN LEBEN BIN NICHT GEZEUGT, SONDERN GEMACHT. EIN NARR DER AUS DEM SPIEGEL LACHT. ICH BIN ALLEIN MIT MEINEN FRAGEN DIE ANTWORT HAT NUR VIER BUCHSTABEN. EIN GEJEIMES ALPHABET, DAS IM BLUT GESCHRIEBEN STEHT. DU WARST VOM BÖSEN GEIST GETRIEBEN, HAST ES EINFACH ABGESCHRIEBEN. HAST ES WORT FÜR WORT KOPIERT, HAST MEINE SEELE BUCHSTABIERT.

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 Daken




Dieser Pfotenabruck wurde am Fr Feb 13, 2015 6:46 am von ©Daken hinterlassen.


Daken

#from heaven into hell




Nebel zog auf, vermischte sich mit der kühlen Luft und wurde umso dichter. Die Farbe des Nebels veränderte sich, wurde blutig rot. Mit einem knurren stand Daken da, er wusste das dies nur ein Traum sein konnte, aber es war unmöglich aufzuwachen. Schmerzensschrei und verängstigtes Winseln hallte vom Nebel zu dem Hund herüber, er kniff die Augen zusammen, es sollte aufhöre,doch derselbe Film spielte sich wieder und wieder in seinem Kopf ab, jedoch merkwürdig verzerrt, die Bilder der Hunde und der rote Nebel mischten sich durcheinander, er sah nicht mehr durch. Es war eine Dauerschleife, doch die Erinnerungen hatten keine Reihenfolge, die Bilder warfen wild durcheinander, zuckten vor dem inneren Auge auf, während die Stimmen wild durcheinander redeten, diskutierten und ihm den Atem raubten. Daken konnte sie nicht abschalten, ich konnte sie nicht verstehen, sie waren da und machten die Konzentration unmöglich. Daken schlug die Augen auf „SEID STILL!“ Wütend knurrend, die Lefzen fast schon bestialisch angezogen wirbelte er herum, blickte sich mit wirren Blick um, doch die Augen fanden nur die Leere. Es war niemand da der ihn hätte hören können und das Stimmgewirr wurde nur umso lauter. Die Krähen, die sich wie Todesbringer auf den Ästen versammelt hatten, ihn gierig wie die Aasgeier musterten, lachten zusammen, schrien ihre Belustigung über sein erbärmliches Dasein laut hinaus. Es hörte nicht auf. Das Gurgeln in Dakens Kehle verstärkte sich, während ein kalter Schauer die heiße Haut bedeckte, als hätte er Fieber. Irgendetwas zuckte an seiner Pfote, zwickte unangenehm rein – ein anderer Hund?! Reflexartig mit gefletschten Zähnen zuckte er nach unten, grub die scharfen Zähne in das vermeintliche Wesen… doch heißer Schmerz durchströmte Dakens Glieder, sodass er erschrocken losließ. Metallisches Blut kleidete seine Zunge ein, zerging auf ihr, wurde vom Speichel zersetzt. Dakens Pfote, heiß pulsierend, hob sich etwas um den Schmerz auszugleichen. Doch die Stimmen und Bilder, die seine Sinne vernebelten waren fort.

Stattdessen fand er sich im Zwinger der Tierfänger wieder. Um ihn herum lagen noch schlafende Körper. Er sah durch die dicken Metall Gitterstäbe, konnte die Sonne hoch am Himmel sehen. Das Tageslicht brannte unangenehm in seinen Augen, sodass er sich abwenden musste. Der bullige Körper setzte sich in Bewegung, er streckte sich und gähnte, entblößte dabei seine messerscharfen Zähne, die für das töten geschaffen waren. Der Rüde setzte seine pochende Pfote ab, der Schmerz verebbte langsam. Er lies kurz seine Ohren kreisen, hielt nach seinem Besitzer mit schmalen Augen ausschau. Nur kurz musterte er die Gestalt ein paar Meter ihm gegenüber: groß, grau, mutiert. M-8. Daken setzte sich und spähte auf das Gelände.
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Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?





   

   

   



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"Weißt Du, warum gute Taten nicht ungestraft bleiben?

Weil diese Welt eine Hölle ist und Du bist nichts als ein Sündenbock."

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 Zara




Dieser Pfotenabruck wurde am Fr Feb 13, 2015 7:16 am von ©Zara hinterlassen.
Zara

Ich lag in einer Ecke des Zwingers, es war dunkel und kalt, so wie immer. Der Heutige Tag war anstrengend, ich musste viel Trainieren, doch draußen zu sein ist schöner wie hier drinnen eingeschlossen zu sein. Es gibt so viele Gerüche und es ist so hell. Der Wind fühlt sich auch gut an. Mein Zweibeiner wollte mich wie immer geschlagen doch ich bin ausgewichen, hätte ich es doch nur nicht getan. Zur Strafe hat er mich an einen Baum gebunden und mit einen Stock geschlagen. Meine Muskeln schmerzten, doch ich lies mir nicht anmerken. Warum sind die Zweibeiner so? ich würde es ihnen gerne heimzahlen und sie Leiden lassen. Langsam schüttelte ich den Kopf, das würde eh nichts bringen. Langsam streckte ich mich und spürte meine schmerzenden Muskeln. Domino ist gerade aus dem Käfig geholt worden. Der Boden fühlte sich hart an, ich sah mich um. Ich bemerkte Four und Desteny in meiner nähe und drehe mich um, doch dann bemerke ich ein komisches Kribbeln im Pelz. Ich sah zu M-8. Ich bemerkte Daken in der nähe, er ist anscheinend eben erst aufgewacht.



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 M-8




Dieser Pfotenabruck wurde am Fr Feb 13, 2015 9:10 pm von ©M-8 hinterlassen.





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M-8

BEI DAKEN


Man sah Daken die Dämonen in seinem Schädel an, die Dämonen die die Menschen so schnell hätten herausschneiden können, wenn der andere Rüde gewesen wäre wie er selbst. Doch er war es nicht. Er war ein Fleck in seinem Augenwinkel, ein immer wiederkehrendes Wesen, eine Daseinsform die der kaukasische Schäferhund sich nicht erklären konnte. Anfangs hatte er geglaubt, der andere sei eine Wahnvorstellung nichts weiter als ein Produkt seines Geistes der nun begann, Dinge zu erschaffen so wie er selbst geschaffen worden war. Aber auch andere nahmen den helldunklen Hund, der etwa in seinem Alter aber sonst äußerlich ein ziemliches Gegenteil von ihm darstellte, war. Daken selbst ignorierte sie großteils, aber M-8 konnte man nicht ignorieren. Nicht weil er sich aufdrängte, sondern weil er auffiel, weil er omnipräsenter war als die Alkohol- und Rauchfahnen ihrer Ausbilder. Weil er den vollkommenen Durchblick hatte, wusste dass diese Hunde um ihn herum nichts anderes waren als primitive Lebensformen, die es niemals verstehen würden, was es bedeutete hier zu dienen. Zara und Desteny zum Beispiel. Zwei Fähen. Damit hatte er kein Problem, seine Mutter – ja trotz allem wusste er, dass er eine hatte – und seine Schwester waren ebenfalls Fähen, ebenso M-10 und drei seiner Welpen. Doch sie waren auch Mutationen und vor allem waren sie Soldaten oder würden es zumindest werden. Diese beiden dagegen… auch wenn sie kämpften, ihre Aufgaben erfüllten, auch wenn sie ihm nur ab und an auf die Nervenstränge schlugen, sie verstanden nicht mit welchem Ernst man ihre Aufgabe zu behandeln hatte. Sein einziger Freund in dieser Welt aus großteils unfähigen Ratten, der einzige der ihn irgendwie motiviert hatte, sein einsames am Gitter entlangtrotten zu unterbrechen, war jedoch eben so ein normaler Hund. Wobei, vielleicht war er auf eine andere Art mutiert, durch seine Vergangenheit genetisch verändert. Daken war nicht so stark wie M-8, nicht so vollkommen, auch wenn er schon relativ nahe dran war, aber er war stark genug dass zur Elite gezählt werden konnte. Der wütende Schrei des anderen, der seinen Stimmen galt, seinen beständigen Begleitern die hartnäckiger noch als Blut in seinem kurzen Fell klebten, das auch bei ungenauem Hinsehen von Narben höckerig zu sein schien, hatte M-8 verharren lassen. Jede Pfote fest auf den Boden gestützt, mit leicht nach außen verlagerten Krallen stand er da, den Kopf erhoben und starrte vor sich hin, bevor er ruckartig den Kopf in die Richtung seines Kampfpartners drehte, stoppte bevor dieser schließlich in sein Blickfeld geriet. Für menschliche Fragen, für eine gehässige Reaktion auf das Aufbrüllen eines offensichtlich Wahnsinnigen war in seinem ebenfalls deutlich gestörten Schädel kein Platz. Stattdessen setzte er dort an, wo ihr Gespräch bei der letzten Begegnung geendet hatte. “Sie raffens immer noch nicht. Dass sie hier arbeiten müssen und nicht rumspielen sollten wie besoffene Ameisen.“, dabei bezog er sich auf eine kleine Gruppe Junghunde, Rekruten die noch einige Bisse und Hiebe benötigten, bis sie überhaupt das Wort ‚Disziplin’ würden buchstabieren können. Doch der Mutant gedachte, es ihnen sogar rückwärts und auf den Kopf stehend beizubringen, damit sie die Bedeutung dieses ersten, wichtigsten Grundsatzes verstanden und in jeder Nacht, egal ob Traum oder Albtraum, davon verfolgt wurden. Sie hatten zu funktionieren, wie jeder hier zu funktionieren hatte. Aber mit wenigen Ausnahmen gab es hier so viele Fehlfunktionen, dass man wahnsinnig werden konnte, wenn man denn nur die Augen weit genug öffnete, wenn man nur nahe genug an diese Körper herankam, die fürs Kämpfen und Töten geschaffen worden waren, aber die sich gegen so viele Anstrengungen zur Wehr setzten. M-8 selbst war nicht mit Elan bei der Sache, aber er arbeitete konzentriert und routiniert, er erledigte seine Aufgabe zur vollsten Zufriedenheit und achtete darauf, den Zwinger ruhig zu halten, wenn es verlangt wurde. Widersprüche wurden nicht geduldet, ebenso wenig wie er sich einmischte wenn ein Schwächling in die Fänge eines abgedrehten Hundes geriet. Der Status eines Rekruten war kaum höher als das eines Streuners, niemand sollte sich über seine Herkunft etwas einbilden – außer er war ein Mutant – und niemand sollte glauben, hier gälte Welpenschutz. Die erste zeit war die härteste, man musste sich beweisen und Hunde finden, die einen aufnahmen und akzeptierten. Erst dann hatte man eine Chance. Damals hatte M-8 Daken ausgewählt, auch wenn dieser kaum Schutz benötigte. Aber er hatte seine Gründe gehabt, hatte gespürt dass da drinnen, in diesem Schädel den er nur schemenhaft kannte, etwas nein jemand war, der ihm glich und das hatte ihm seltsamerweise gefallen.


*brainfucked?!
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 Daken




Dieser Pfotenabruck wurde am Sa Feb 14, 2015 6:26 am von ©Daken hinterlassen.
Daken
play havoc with blood

Daken schüttelte den Kopf: einmal-zweimal, bis er wirklich sicher war, das er die Stimmen in seinem Kopf vertrieben hatte. Er warf kurz einen Blick auf die zwei Fähen in einer anderen Ecke des Zwingers und kniff die Augen zusammen. Erinnerungen schlichen sich in seine Gedanken ein. Fähen die des Wahnsinns verfallen waren, ihre Köpfe an eine Mauer schlugen, nur um wieder klar denken zu können. Das war alles gar nicht mal so lange her. Daken fletschte kurz die Zähne in Richtung der beiden Weibchen und wandte sich dann ab. Ja er hasste Fähen, allgemein andere Hunde, aber am meisten hasste er sich selbst. Er fand sich nicht attraktiv, weder hübsch noch sonst etwas. Er betitelte sich selbst als ein Monster. Ihm war es völlig egal, was andere von ihm hielten. Er wollte sich nur selbst gefallen - den Menschen natürlich mit seiner Arbeit hier auch nützlich sein. Er hob seine Vorderpfote an und betrachtete diese einige Augenblicke lang. Das kribbeln darin war verschwunden, das Blut halbwegs getrocknet. Nach einer gründlichen Inspektion setzte er sie wieder auf den harten Boden ab. Er hörte ein scheppern. Nur langsam, fast bedächtig schleppend wandte er den großen Kopf der Geräuschquelle zu. M-8 stand steif da, ehe sein Kopf, gleich dem einer Schlange sich ruckartig zu ihm wandte, die Augen von dem Rüden schienen jedesmal an Daken vorbeizustarren, aber das störte den Pitbull recht wenig. Er griff den Faden des letzten Gespräches wieder auf "Rekruten." murmelte Daken ohne auch nur ein einziges mal aufzublicken. Er spitze seine zerfetzen Ohren um seinen Kampfpartner zu lauschen. “Sie raffens immer noch nicht. Dass sie hier arbeiten müssen und nicht rumspielen sollten wie besoffene Ameisen.“ Daken schloss die Augen, die Wimpern warfen Schatten auf seinen Pelz. Als er sie wieder öffnete, war ein kurzes Aufblitzen von Verachtung in ihnen, doch die verflog so schnell wieder, wie es gekommen war. Er hatte nicht viel Mitgefühl mit den Neuen, wie man es auch drehen mochte, Daken besaß überhaupt keines. Er dachte an die kleine Gruppe Junghunde. Alles Schwächlinge dachte der Rüde und ein Grinsen breitete sich auf seinen Zügen aus. Er erinnerte sich an alte Zeiten, als er hier neu war. Damals war er kein Grünschnabel gewesen, seine anderen in der Gruppe hingegen schon. Er hatte Kampferfahrung "genossen" mit Leib und Seele. Damals hatte er keinen Anschluss gesucht, war jeden aus dem Weg gegangen, hatte andere Hunde und Menschen feindselig gegenübergestanden oder sogar manchmal gebissen. Wäre M-8 damals nicht gewesen, wäre Daken wohl nicht bei den Tierfängern geblieben. Der graue war der einzige, der "halbwegs normal war", nicht so wie die anderen Hunde auf dem Gelände. Eigentlich hoben sich Daken und M-8 von den restlichen Hunden ab, stachen heraus, wichen von der Norm ab, waren anders, aber keiner von den Beiden weiß das so genau. Dakens Augen wanderten zu dem Gesicht von M-8 Die werden´s nie lernen, selbst in hundert Jahren nicht ein seufzen verließ seine Lippen. Das M-8 die Welpen als "besoffene Ameisen" bezeichnete traf ganz genau zu, die Welpen sollten nicht herumspringen und den anderen vor die Pfoten springen. Dakens Mundwinkel verzogen sich zu einem Grinsen, nur zu gerne würde er einem Rekruten einmal zeigen, was sie hier für eine Arbeit leisteten, nur leider wäre dann der Neue der Streuner. Daken erhob sich auf seine mächtigen Pfoten und blickte sich im Dunkeln des Zwingers um, ihm fiel auf, das Break weg war und Domino fehlte. Ein leichter Alkohol Geruch hing in der Luft. Daken versteifte sich, seine Haut wurde nass und ein Anflug von Angst, Verwirrung und Wahnsinn legte sich auf sein Gesicht. Welche Schmerzlichen Erinnerungen der Rüde mit diesem Geruch verband wusste nur er allein. Als er sich wieder gefasst hatte, trat er mit normaler Miene von der Quelle des Gestanks weg. Ein grauer Schleier hatte sich kurzzeitig über seine Augen gelegt und er musste blinzeln, bis er wieder klar sehen konnte."Neulinge sind schlimmer als Flöhe" brummte Daken und legte die Ohren nach hinten. M-8 war der einzige, mit dem er vernünftige Worte wechseln konnte. Der Graue schien ihn irgendwie zu verstehen. Daken wusste selbst nicht warum, aber es war gut so. Schritte waren von draußen zu hören, die Menschen kamen. Die Muskeln des Rüden spannten sich unter dem vernarbtem Fell an, eine Ader trat an seiner Schläfe hervor, diese war immer da, wenn er Angst hatte oder wenn er kurz davor war die Beherrschung zu verlieren. Doch Glücklicherweise waren die Menschen weit weg von dem Zwinger, in dem die Hunde waren. Daken enspannte sich wieder, lockerte kurz seine Schultern und kniff dann misstrauisch die Augen zusammen, ehe er sich wegdrehte. "Ich hätte nichts gegen eine kleine Übungsstunde." ein grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.

Btw: M-8


Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?





   

   

   



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 Desteny




Dieser Pfotenabruck wurde am So Feb 15, 2015 12:06 am von ©Desteny hinterlassen.
Desteny

Das leise trappeln von Pfoten drang an mein Ohr. Ein prüfen der Luft bestätigte meine Vermutung, es war Four. Der Rüde erkundigte sich ob ich wach war. Er wiederholte meinen Namen und stupste mich kurz an. Ich drehte meinen Kopf langsam zu ihm und sagte dann scherzhaft: "Natürlich bin ich wach, ich schlafe nicht mit offenen Augen" Es klang irgendwie Arrogant, aber ich war mir sicher das er erkennen würde das es nicht böse gemeint war. Ich zuckte mit einem Ohr und bemerkte amüsiert wie unsicher er war. "Was ist los?" fragte ich, während ich meinen Blick über den Platz schweifen lies. Die Sonne ging langsam auf und erhellte den kleinen Zwinger. Umso besser konnte man jetzt meine Kollegen erkennen. Zara war aufgewacht und ich warf meiner Freundin einen glücklichen Blick zu. Ich wies mit einem nicken auf den Platz neben mir, in der Hoffnung sie würde sich neben mich setzen. Grade als ich ihr noch etwas zu bellen wollte, fing etwas anderes meine Aufmerksamkeit. M-8 und Daken. Vermutlich hätte ich die zwei auch ohne hinzusehen erkannt. Denn die Welle an Selbsthass die plötzlich durch den Zwinger rollte, war wohl kaum zu übersehen. Ich beobachtete wie M-8 sich zu Daken gesellte und ihm etwas sagte. Vermutlich nichts nettes. Ich hatte nie mit ihm gesprochen, dennoch war er interessant. Ich wusste nicht warum er so Hasserfüllt war, vielleicht war er das auch nicht aber es sah alles danach aus. Das würde ich sehr gerne in Erfahrung bringen. Sonst war er leider so leicht zu lesen wie ein offenes Buch. Das waren sie alle. Ich wusste genau das er nichts von mir hielt. Genau wie Daken. Nur dieser war nicht einmal interessant. Nein auf ein Gespräch mit ihm konnte ich gerne verzichten. Ich würde auch mit niemanden sprechen der Fähen verachtete. So etwas konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Sollten sie doch weiter in Selbstmitleid versinken. Ja das Leben ist grausam, na und dann mach es doch besser! Auf sein knurren hin schenkte ich ihm ein herzliches Lächeln und wandte mich dann wieder Four zu. Er war auf leicht zu lesen, aber, also jedenfalls was ich jetzt von ihm wusste freundlich. Und das war etwas das ich sehr schätzte.

[spricht mit Four, lächelt Zara zu und "Bittet" sie sich zu ihnen zu gesellen, denkt nach, reagiert auf Dakens knurren, wendet sich wieder Four zu]

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 Four




Dieser Pfotenabruck wurde am So Feb 15, 2015 9:12 am von ©Four hinterlassen.


Tut mir leid Desteny. Antwortete ich und sah auf meine Pfoten. Was soll denn los sein? Fragte ich etwas verwirrt. Ich bin nur angespannt wegen der nächsten Jagd und meinem Herren, naja er ist in letzter Teit wirklich streng und agressiv, er verprügelt mich mehr als zuvor. Schüttete ich meinn Herz langsam aus, als ich aber nicht zu weich aussehen wollte warf ich noch schnell ausreden in das gespräch. Aber ich lasse mir das nactürlich nicht gefallen! Aber schlägt mich auch mit Knübbeln und Eisenstangen. Das ist schon Okay, man überlebt es. Man muss nur Stärke zeigen und sich nicht brechen lassen, nähmlich das wollen die Menschen, sie wollen uns Hunde brechen. Ich schaute auf als Daken und M-8 sich immernoch unterhielten, schaute aber dann gerade aus. Was ist wenn er mich irgendwann brechen kann? Was ist wenn er mich so lang verprügelt bis ich gebrochen bin? Ich wollte mich aber nicht weiter vor Sorgen in die Hose machen! Ich bin ein stolzer Dobermann der stark und geschickt ist! Da lässt man sich doch nicht brechen! Ein schütteln meines ganzen Körpers sollte alles unterbrechen. Als ich aber die Zwingertür hörte sah ich auf und schluckte schwer. Mein Herr ist da. Hauchte ich zögerisch und etwas ängstlich. Er machte die Tür auf und hielt schon seinen achso heißgeliebten Schlagsock in der Hand. Mein Mensch schaute mich mit zusammen gekniffenen Augen an. Ich muss jetzt gehen. Langsam stand ich auf und trottete zu ihm, setzte mich neben sein Bein und schaute zu ihm hoch. Er musterte mich, zog dann meine Leine aus seiner Hosentasche, zog mein Halsband hoch so das er mich fast mit hochhob, aber ich blieb still, meine Kehle schmerzte wegen dem Druck doch ich öffnete etwas das Maul. Ein knipsen kam dann und ich war angeleint. Er ließ das Halsband los, ich ließ ein glucksen von mir wegen der fehlenden Luft die er mir genommen hatte. Mein Herr drehte sich um und zog kräftig an der Leine das ich ihm folgen solle, was ich auch sofort machte. Ich sprang auf und lief aus dem Zwinger, als ich draußen stand schaute ich nocheinmal hinein zu Desteny für den Abschied öffnete ich mein Maul und fing an zu hächeln, ein energisches ziehen kam wieder und ich schaute zu meinem Menschen der die Zwingertür verschloss, nun war ich mit meinem Herren wieder allein. Er musterte mich skeptisch und ich schaute nur auf seine beine, ich wollte unbedingt keinen Blickkontakt. Meines Glückes drehte er sich nur um und lief mit seinem Knübbel in der Hand schon vorraus und ich schnell und geschickt neben seinem Bein her.

Zwinger-->Schmetterlingshügel

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 Zara




Dieser Pfotenabruck wurde am Mo Feb 16, 2015 8:33 am von ©Zara hinterlassen.
Zara

Ich sah zu Desteny, sie hat auf einen Platz neben sich gedeutet und ich tappte langsam zu ihr. Mit verzogener Miene betrachtete ich M-8 und Daken. Die beiden unterhalten sich. Ich musterte beide, sie waren anders wie wir aber doch gleich, aber selber denken sie das nicht sie denken sie sind anders doch so denke ich nicht. Die beiden wollen nichts mit uns zu tun haben vielleicht denken sie auch das wir nur kleine Welpen sind und schwach. Doch man soll sich nicht von dem aussehen täuschen lassen. Man weiß nie wie der andere ist bevor man ihn kennen lernt und mit ihm gesprochen hat. Man kann sich schnell ein Falsches urteil machen, man sollte immer misstrauisch sein. Ich bemerkte eine Bewegung außerhalb des Käfigs. Four's Zweibeiner stand vor dem Käfig, er hat einen Knüppel in der Hand, ich beobachte wie Four sich von Desteny verabschiedet und dann zu seinen Zweibeiner geht. Er packt ihm am Halsband und zieht ihn hoch das er keine Luft mehr bekommt. Nachdem er ihn angeleint hat lasst er ihn los. Die Zweibeiner denken auch sie können alles machen, sie benutzen uns als Seelen Pflaster und denken wir fühlen den schmerz nicht. Sie wollen das wir perfekt sind alles so machen wie sie es wollen. Ich verzog die Lefzen, aber nicht mit mir. Irgendwann werde ich hier rauskommen, ein besseres Leben wir hier führen, jeden Tag bekomme ich Schläge egal was ich mach es ist Falsch es ist immer Falsch. Was wollen sie überhaupt damit bezwecken? Die Zweibeiner sind einfach nur verrückt. Sie wissen nicht was wir durchgemacht haben. Das wir auch wichtige Sachen im Leben verloren hatten. Mein Vater, meine Mutter, meine Schwester alles was ich geschätzt habe, ich war zu klein um überhaupt zu wissen wo ich bin und was das in Wirklichkeit ist, doch jetzt weiß ich es besser. Ich habe immer die Regeln befolgt meine eigene Schwester getötet um zu überleben. Den Zweibeinern interessiert das nicht sie behandeln uns wie Dinge mit denen man alles Anstellen kann, denen man einfach die Drecksarbeit erledigen lassen kann. Wir sind nur unnütz jeder zeit können sie Ersatz für uns finden. Ich schüttelte mich um auf andere Gedanken zu kommen und wand mich zu Desteny Hey Desteny ich warf noch einen Blick zu Four bevor er mit seinen Zweibeiner verschwindet und fahre fort Die Zweibeiner denken auch sie können alles mit uns anstellen. Leider können wir uns nicht wehren.... würde ja eh nur zu mehr Schlägen führen. Sie behandeln uns einfach wie Dinge seufzt und denkt über das Training heute früh nach und wie geht's dir? hat dich heute schon dein Zweibeiner geholt? ich stecke mich langsam um meine Muskeln zu bewegen und spüre wieder den schmerz von gestern und verzog die Schnauze und grummle leise Man kann es den Zweibeinern nie recht machen setzt sich wieder hin und beobachtet die anderen Hunde weiter.



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 Desteny




Dieser Pfotenabruck wurde am So Feb 22, 2015 2:37 am von ©Desteny hinterlassen.
Desteny

Ich lauschte dem Rüden mit gespitzen Ohren: "Naja du weißt doch wie sie sind, das wird schon wieder" Ich hatte keine wirklichen Probleme mit meinem Zweibeiner. Er war nervig, aber nicht brutal. Das war eher seine Gefährtin. Sie wurde leicht wütend, aber sie kam nicht oft her weshalb ich mir darüber keine Sorgen machen musste. Ich merkte das es meinem Nachbarn peinlich war das er sich Sorgen machte. Doch ich klopfte ein paar mal mit dem Schwanz auf den Boden und warf ihm einen aufmunternden Blick zu. "Das muss dir nicht peinlich sein... es bringt nichts das alles in sich hineinzufressen. So bricht man nur noch schneller." Ich gab mir mühe meine Gedanken so verständlich wie möglich auszudrücken. "Jemanden brechen" zählte nicht unbedingt zu meiner Ausdrucksweise, doch so konnte ich dem Rüden näher bringen, was ich mir vorstellte. Langsam nährten sich Schritte dann schwang unsere Zwingertür auf. Morgenpatrouille überlegte ich und musterte Four's Zweibeiner. "Viel Glück" sagte ich und nickte dem Dobermann zu. Ich entdeckte den Knüppel von dem Four gesprochen hatte und verzog mitleidig das Gesicht. Kaum hatte der männliche Zweibeiner meinen Kollegen aus dem Zwinger gezerrt gesellte sich eine gute Freundin zu mir. "Hallo Zara" begrüßte ich sie, stand auf und drückte meine Schnauzte gegen ihren Wangenknochen "Ja ich weiß... Wie ist deiner denn momentan drauf?" Auf ihre Frage hin schüttelte ich langsam den Kopf: "Nein hat er nicht. Ich denke er wird heute auch nicht mehr kommen, er war gestern schon krank. Eine Grippe nehme ich an. Dem entsprechend geht es mir gut... nur..." Ich warf einen weiteren Blick hinüber zu Daken und M-8. Ich sah die Hündin kurz an und sagte schließlich: "Entschuldige mich bitte kurz." Ich strich meiner besten Freundin mit dem Schweif über den Rücken und ging dann auf die zwei Rüden vor mir zu.
Ich konnte das ganze nicht länger auf mir sitzen lassen. Kurz vor ihnen blieb ich stehen. Von nahem waren sie noch einschüchternder als von meiner gewohnten Ecke aus. Sie waren einen ganzen Kopf größer als ich, wenn nicht noch mehr. Doch ich ließ mich nicht beirren und sah erst M-8 und dann Daken fest in die Augen. "Was ist denn los?" fragte ich schließlich, mit aufgesetzter Unschuldsmiene. Der Wind fuhr durch mein Weißes Fell und ich merkte erfreut das der Frühling nah war. Es würde nicht mehr lange dauern bis die Jagt wieder mehr Spaß machen würde. Ich trat geduldig von einer Pfote auf die andere. Dann blinzelte ich und stand still. Gespannt auf die Antwort der beiden unzufriedenen Hunde.

[redet mit Four, verabschiedet sich von ihm und spricht dann mit Zara, geht zu M-8 und Daken, redet mit ihnen]

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 M-8




Dieser Pfotenabruck wurde am So Feb 22, 2015 5:46 am von ©M-8 hinterlassen.








ICH BIN ERSCHAFFEN UND ERDACHT AUS DEINEM BLUT GEBOREN BIN NICHT GEZEUGT SONDERN GEMACHT EIN NARR DER AUS DEM SPIEGEL LACHT
M-8

BEI DAKEN
& DESTENY


Er bekam mit, dass er beobachtet wurde, natürlich. Er war es gewohnt, dass die Blicke auf ihm ruhten, wie ein Feldherr der seine Soldaten in die Schlacht rief, und eben wie ein solcher ließ er sich nicht das Geringste anmerken. Vielmehr konzentrierte er sich auf andere Dinge. M-8 registrierte allgemein viel, ähnlich einer Kamera, doch der Alarm, den diese auslösen konnte war nur äußerst selten zu vernehmen, und wenn dann nicht über die Ohren, sondern über die Nerven, die leidend aufschrieen wenn die Schäferhundmutation seine kräftigen Zähne in Haut und Fleisch schlug. Daken, sein Gefährte in diesem Kampf gegen Streuner aber auch ihresgleichen – sofern man denn unbedingt M-8 auf die Stufe dieser primitiven Geschöpfe hinabstoßen wollte – hatte ebenfalls den Namen des größten Störfaktors im Zwinger behalten. Voller aufrichtiger Verachtung sprach er ihn aus, ebenso wie die weiteren Worte. In hundert Jahren konnte eine Menge geschehen, in hundert Jahren gäbe es vielleicht keine Rekruten mehr, sondern vollkommen perfekte, bis ins kleinste Detail programmierte Mutationen, die das Leben der Menschen aber auch ihr eigenes erheblich erleichtern würde. Doch M-8 war einige Jahrzehnte, vielleicht sogar einige Jahrhunderte zu früh geschaffen worden und Daken war, trotz all seiner Vorteile, eben doch nur ein Hund. Desweiteren gedachte der Rüde nicht, für zukünftige seiner Rasse Vorarbeit zu leisten. Statt auf die Bemerkungen des kleineren Hundes einzugehen, der sich inzwischen vollkommen von seiner von Schwaden des Wahns umhüllten Welt befreit und in die Realität vorgedrungen war, in der man ihn seiner vollkommenen Unabhängigkeit von Skrupel, Moral und Emotion wegen achtete und fürchtete, zog der Ältere nur zustimmend die breiten schwarzen Lefzen in die Höhe. Es war eine beinahe menschliche Geste, ein Verhaltensmuster welches sich nicht in der Körpersprache eines Hundes – selbst wenn es sich bei diesem um eine Mutation handelte – finden sollte. Weiterer Meinungsaustausch bezüglich der Rekruten war unnötig, weder der eine noch der andere war mit einem lockeren Klatschmaul auf die Welt geschmissen worden, die sie nun  Oberbefehlshabern – oder unausgelasteten Schuljungen – gleich für all jene zur Hölle machten, die nicht ihren Vorstellungen entsprachen. Es tat nichts zur Sache, dass sie alle für dasselbe Ziel kämpften, denn M-8 war sich wohl bewusst, dass nicht alle Hunde, die hier ausgebildet wurden und Jagd auf streunende Hunde und Wölfe machten, auch wirklich auf der Seite ihrer Handlungen standen. Der Meinung des kaukasischen Schäferhundes nach sollte man, wenn man schon nicht die Überzeugung aufbrachte, für sein eigenes Ziel zu kämpfen, wenigstens für das Ziel eines anderen kämpfen und zwar nicht mangels einer Alternative, sondern mit Herz und Seele, mit Fleisch und Zähnen, denn solange man perfekt funktionierte würde die eigene Erkenntnis wie von selbst kommen und sich mit dem Denken zu einem dichten Teppich verweben, der nur diesem einen wahren Ziel dienen konnte: Der perfekte Soldat, der unangreifbare Krieger zu sein. Selbstverständlich war M-8 sich bewusst, was er von den anderen Hunden erwartete, dass er von ihnen erwartete etwas zu werden, was ihnen rein genetisch schon verwehrt worden war, aber er wollte wenigstens ihre Bemühung sehen. Notfalls hielt er weder sich, noch Daken davon ab die anderen zu diesen zu zwingen. Es wäre falsch zu sagen, dass er nur das beste für die Rekruten und die anderen Soldaten wollte, beim nicht-existenten Gott der Menschen nein, dass wollte er nicht. Aber er wollte seiner Langeweile Abhilfe verschaffen und die Junghunde wenigstens halbwegs dazu bekommen ihre flohverseuchten faulen Ärsche in die Höhe zu bekommen. Es konnte einfach nicht sein, dass dieser gehirnamputierte Haufen um ihn die Elite sein sollte, die Zukunft. Er hatte ja keine Ahnung, wie wenig die Leben in diesem Zwinger wirklich bedeuteten, wie wenig sein Leben, dass ganze Experiment durch welches er entstanden war, wirklich wert war. Lediglich so viele Scheine, dass man sie an zwei Händen abzählen konnte. Doch fehlende Information konnte ein Segen sein, auch für M-8. Selbst wenn es diesen nicht treffen würde, wenn er die Wahrheit erführe. In seinem Wahn würde er sie schlicht und ergreifend ignorieren und noch in der Sekunde seines Todes würde er glauben für eine große, eine riesige, eine weltbedeutende Sache gekämpft zu haben, und mit seinen Taten das Schicksal unendlich vieler Hunde- aber auch Menschenleben verändert und berührt zu haben. Berührt jedoch nicht im romantischen Sinne. Nein diese Berührung war eher ein kalter Wind, der die Nackenhaare aufstellte und ein Frösteln über die Haut jagte. "Ich hätte nichts gegen eine kleine Übungsstunde.", das Grinsen hallte in jeder kleinen Pause zwischen den Worten wider, ohne dass der Langhaarrüde in das breite mehrfarbige Gesicht zu blicken brauchte. Das Gesicht selbst hatte er noch nie zuvor gesehen, in all den Monaten war es immer noch ein verschwommener Fleck am Rande seines Blickfeldes, etwas allgegenwärtiges das ihn begleitete vielleicht sogar bestätigte. Das Grinsen Dakens wurde von M-8 nicht erwidert, zumindest nicht sichtbar doch in seinem inneren zupfte es bereits an seinen Muskeln. Es war auch diese Macht, diese Gewissheit dass er seinen Partner auf die Rekruten loslassen konnte, wenn es ihm beliebte. Es war diese nicht sonderlich subtile, um genau zu sein beinahe überdeutliche Andeutung der Gewaltbereitschaft, der blutrünstigen Erwartung. Die rosane Zunge des Hünen führ über die vorderen Reißzähne, die gelblich glänzend aus dem Zahnfleisch hervorstachen, Pfeil- nein Lanzenspitzen gleich, bereit Felle zu gerben. Doch eine weiße Hündin kam ihm zuvor, während die Worte noch seine grollende Kehle hinaufstiegen. Die weiße Ratte, Desteny, stellte ihre Lieblingsfrage. An sich empfand er keine sonderliche Begeisterung ihr zu antworten, sie überhaupt mehr zu beachten als sonst, doch die schweizer Schäferhündin war ein Störfaktor, eine von jenen die nicht mit vollem Herzen dabei waren, zumindest spürte er das tief in seinen Eingeweiden. Kalt musterten seine Bernsteinaugen die Fähe, nicht offensichtlich abfällig aber noch weniger respektierend, viel mehr respekteinflösßend und respektfordernd. Es lag an ihm zu antworten, der war die Mutation, der Älteste, der führende Rüde. Keine sonderlich beschwerliche Aufgabe. “Rat, wo liegt dein Problem? Können wir dir irgendwie…“, seine Stimme wurde tiefer, ein fern grollendes Gewitter zog auf, “… helfen?“ Dass es ein Problem gab war offensichtlich, die Pfoten der Hündin hatten nicht von Anfang an still gestanden, ihr Blick war bemüht fest aber auch nicht unterschwellig unsicher, doch sie erwartete etwas, eine Erklärung für irgendeine Nichtigkeit die ihre kleine primitive Welt irgendwie angekratzt hatte. Wäre er ein anderer Charakter gewesen hätte er es auf eine spöttische Weise als beinahe niedlich empfunden.


*brainfucked?!
ICH BIN ERSCHAFFEN UND ERDACHT AUS DEINEM BLUT GEBOREN ABGESCHRIEBEN WORT FÜR WORT DER GEIST DEN DU BESCHWOREN ICH BIN EIN ZERRBILD DEINER SELBST ICH SCHULDE DIR MEIN LEBEN BIN NICHT GEZEUGT, SONDERN GEMACHT. EIN NARR DER AUS DEM SPIEGEL LACHT. ICH BIN ALLEIN MIT MEINEN FRAGEN DIE ANTWORT HAT NUR VIER BUCHSTABEN. EIN GEJEIMES ALPHABET, DAS IM BLUT GESCHRIEBEN STEHT. DU WARST VOM BÖSEN GEIST GETRIEBEN, HAST ES EINFACH ABGESCHRIEBEN. HAST ES WORT FÜR WORT KOPIERT, HAST MEINE SEELE BUCHSTABIERT.

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 Daken




Dieser Pfotenabruck wurde am So Feb 22, 2015 10:12 am von ©Daken hinterlassen.
ICH LEBE IMMER NOCH - IMMER NOCH.
ICH GEBE IMMER NOCH - IMMER NOCH.
ICH TAUMLE WEITER -
VORWÄRTS! ABWÄRTS!



Stimmen drangen an seine Ohren, zerstörten somit den kostbaren Moment der Stille. Daken schloss genervt die Augen, konnte man nicht einmal in seinem verdammten Leben Ruhe von nervigem Gequatsche haben! War das den so schwer, einfach mal die Klappe zu halten...der Rüde seufzte es war  unnötig sich über etwas Gedanken zu machen, was man eh nicht abstellen konnte. Genervt wandte der Hund sich ab, kratze mit seinen Krallen über den harten Boden des Zwingers. Er kniff die Augen zusammen, da draußen hatte sich etwas bewegt und das Geräusch kam auf sie zu. Etwas quietschte an der Tür zum Zwinger. Ein Schlüssel, gefolgt von einem Menschen. Daken starrte den neue angekommen an, Furcht und Wut traten abwechselnd in seine Augen. Glücklicherweise zerrte der Besitzer einen der Hunde mit hinaus an die Sonne und schleifte ihn fort. Dieser schien panische Angst vor seinem Besitzer zu haben und der Geruch stach Daken unangenehm in seine feine Nase. Der Mensch war weg und eine nervige Geräuschquelle ebenfalls. Daken entspannte sich sichtlich und sein Gesicht wurde zu der emotionslosen Maske - wie immer. Er spürte einen Blick auf sich ruh´n, er versuchte diesen auszublenden, ihm gelang es aber nicht, also drehte er sich herum und sah gerade noch das Desteny den Kopf wegdrehte. Eine weitere Stimme ließ Daken zusammenzucken. Noch eine Fähe, die sich unbedingt mit der einen unterhalten musste. Ein seufzen verließ Dakens Lippen und er sah kurz M-8 aus den Augenwinkeln an. Er hatte noch nicht geantwortet, kam Daken gelegen er wollte sich nicht unterhalten - zumindest nicht jetzt. Er fand das Gespräch der beiden nicht interessant. Aber nur ein Satz lies seine Ohren zucken und er setzte sich auf. "Entschuldige mich bitte kurz." eigentlich waren diese Worte nichts Weltbewegendes, doch als die Weiße aufstand und den Weg zu Daken und M-8 ansteuerte. Sie setzte sich, genau vor die beiden Rüden hin. Rat war klein, aber dennoch muskulös, man sollte jemand nicht nach seiner Größe beurteilen. Hatte sine Mutter oft zu ihm gesagt, als er noch klein - und die Welt noch in Ordnung war. Daken vertrieb die Gedanken an seine Vergangenheit. Er hob eine Augenbraue an und blickte auf die Fähe. Kurz kniff er die Augen zusammen, studierte das hübsche, und fragende Gesicht der Fähe. Sie blickte ihm direkt in die Augen, Daken unterdrückte ein Knurren, er hasste es angestarrt zu werden! Er biss die Zähne zusammen und zwang sich ruhig und beherrscht sitzen zu bleiben, die Weiße konnte ja nicht ahnen welchen großen Fehler sie damit gemacht hatte. "Was ist denn los?" ihre weiche Stimme und der fragende Unterton wirkten auf eine Art und Weiße kindlich. Daken musste sich wirklich zusammenreißen ihr nicht einen Pfotenschlag zu verpassen, nur um nicht mehr dieses weich-fragend aussehende Gesicht sehen zu müssen. Sie nervte - jetzt schon -  und zwar gewaltig, ihre Stimme, nein alle Stimmen waren im Moment Folter für Daken. Er wusste nicht wieso seine Ohren plötzlich zu pochen anfingen, er die Worte nur gedämpft verstand. Er schloss die Augen, das gesamte Bild versank in tiefer schwärze. Langsam verblasste die Einbildung, die den Rüden geplagt hatte. Er öffnete wieder die Augen und wandte seinen Kopf zu M-8 der gerade sein Maul geöffnet hatte und es kamen Wörter heraus. Sie klangen nicht sehr freundlich, aber was erwartete man von M-8 den schon. Das der plüschig aussehende Teddybär dich anspringt und dir das Gesicht abschleckt, nur weil er sich freut dich zu sehen?! Seine Worte waren nicht freundlich, sonders barsch, kurz und kalt. Daken hatte mit so einer Reaktion von seinem Kampfpartner schon gerechnet, also war er auch nicht sonderlich überrascht und musterte kurz die Fähe. Daken hätte zumindest ähnliche Worte gewählt, aber M-8 schien Gedanken lesen zu können. Nur gut das der Graue als erstes etwas gesagt hatte. Also musste sich Daken nicht an die Arbeit machen. Seine Krallen fuhren sich wieder ein und er blickte kurz auf das getrocknete Blut unter seiner Vorderpfote. Es erinnerte ihn ein kleines bisschen an die "Arena", wo er anderen Hunden Leid zugefügt hatte, oder selbst welches zu spüren bekommen hatte. Er konnte es nicht leugnen, aber er vermisste das Adrenalin in seinem Körper, das mit hoher Geschwindigkeit in seinen Adern rauschte. Er zwang sich wieder in die Realität zurück, der Rüde merke, das er zitterte vor Kälte? Oder vor Erregung an den nächsten Kampf, wo er seine Zähne in das Fleisch des Opfers bohren konnte und seine Schrei durch das Gebiet hallten, Musik in seinen Ohren. Er war keines Wegs ein Sadist, aber er liebte es zu Kämpfen, doch musste er zu geben, das er einen leichten Hauch davon besaß. Er blickte wieder auf Desteny hinab, aber diese sagte nichts mehr. Vielleicht hatten M-8´s Worte ihr Angst eingejagt und sie würde endlich gehen? Aber sie blieb wo sie war. "Desteny" murmelte Daken mit seiner tief-rauen Stimme, als hätte er es jetzt erst bemerkt, das die kleine Weiße überhaupt vor ihm saß. Sein Blick glitt ihren zierlichen Körper hinab, er durfte sie mustern - Desteny ihn allerdings nicht! Er legte sich seine Worte in Gedanken zurecht, wie die Karten vor einem wichtigen Pokerspiel. "Verschwinde du nervst" das waren überhaupt keine überlegten Worte, wahrscheinlich hatte er in seinem Kopf, sein Gehirn - die Psyche hatte die Karten zerrissen und sie mit Füßen getreten. Sein Blick, eben noch neutral verwandelte sich in kalte Arroganz. Er war der Fähe überlegen, die wusste er und nutze es aus. Seine Kiefer malmten, die Zähne knirschten, er schüttelte leicht verwirrt den Kopf. Was hatte er eben noch gesagt? Er hatte es vergessen, eher aus seinem Kopf verdrängt, für ausgesprochene Worte, die möglicherweise die Gefühle anderer Verletzen war zu wenig Platz in seinem Hirn vorhanden. Sein Blick glitt zu dem kaukasischen Schäferhund zurück, der nun nichts mehr sagte. Er er schaute zu den kleinen Pfoten der Hündin und merkte, das diese unruhig hin und her zappelten. "Brennt dir etwas auf der Seele Schätzchen? Du kannst es uns ruhig sagen, was danach passieren wird ist dein Problem" seine Worte waren nun wirklich nicht die besten, der erste Teil war fast Butterweich ausgesprochen, als würde er mit einem kleinen Welpen sprechen. Die darauffolgenden jedoch waren Kalt und eine leichte Aggressivität lag in ihnen. Er schaute kurz zu dem Grauen, sagte auch nichts weiter. Sein durchdringender Blick wanderte wieder zu Desteny und er wartete auf ihre Antwort.


Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?





   

   

   



VENI VIDI VICI.

"Weißt Du, warum gute Taten nicht ungestraft bleiben?

Weil diese Welt eine Hölle ist und Du bist nichts als ein Sündenbock."

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 Desteny




Dieser Pfotenabruck wurde am Mo Feb 23, 2015 8:53 am von ©Desteny hinterlassen.
Desteny (Rat)

Wie erwartet stieß mein Auftreten auf keine besondere Begeisterung. Bei keinem der beiden Rüden. Ein Knurren aus M-8's Kehle war die erste Reaktion. Daken sah mich nur böse an, was mir auch Recht war. Ich vermutete das wenn der Pit-Bull erstmal das Maul öffnete, dann würden nur unfreundliche Wörter hinaus purzeln. Das konnte mir gerne erspart bleiben. Wiederwillig hob ich meinen Kopf als M-8 begann zu sprechen. Er fragte ob er mir helfen konnte. Natürlich hörte ich die Drohung die mit seinen Worten mitklang. Doch ich ignorierte sie einfach. Stellte mich weiter dumm. Ich hatte es gerne wenn andere mich unterschätzen. Es war nur allzu lustig, ihre Überraschung zu sehen. Die leichte Panik wenn sie bemerkten das sie hier keine Baumwollmaus vor sich hatten, sondern eine Tollwütige Kanalratte. Okay Tollwütig war vielleicht etwas übertrieben. Ich konnte nicht verhindern das ein wenig Freude in meine Augen rutschte, bevor ich mit gespielt, zögerlicher Stimme antwortete: "Ja könntet ihr vielleicht nochmal wiederholen was ihr grade gesagt habt? Ich bin sehr interessiert daran was im Zwinger so geredet wird." Ich war gespannt auf ihre Antwort. Das kam selten vor, denn in letzter Zeit war es immer einfacher geworden Antworten schon vorher zu erahnen. Ja ich konnte etwas Spannung vertragen. Langeweile zerfrisst einen leider nur allzu leicht. Ich hatte die Routine einfach satt. "Desteny" murmelte Daken und musterte mich. Entweder war er nicht besonders klug oder war in Gedanken vertieft gewesen. Es gefiel mir jedenfalls nicht das er mich musterte. Mein Pelz begann zu kribbeln und ich musste mir alle mühe geben mir das nicht anmerken zu lassen. Vermutlich hatte ich mich verraten in dem ich den Blickkontakt abgebrochen hatte, doch das war mir relativ egal. "Verschwinde du nervst!" stellte Daken fest. Das hat er herausgefunden indem er mich kurz gemustert hat? fragte mich und entschied dann: Er ist wirklich nicht besonders klug oder er hat ziemliche Probleme! Sein Urzeithirn hatte jetzt scheinbar bemerkt das er mir körperlich überlegen war, denn er knirschte bedrohlich mit den Zähnen. "Brennt dir etwas auf der Seele Schätzchen? Du kannst es uns ruhig sagen, was danach passieren wird ist dein Problem" Es war auf gewisse Weise belustigend wie einig die beiden sich waren. Beängstigend? Nein, nicht wirklich, wenn sie auf mich losgehen wollten würde das vermutlich Probleme mit sich bringen. Die Wärter taten vielleicht nichts dagegen. Aber sie würden ein sowohl ein Augen auf mich als auch auf die beiden Rüden haben. Das ist immer nervig, man darf einfach nichts falsch machen, sonst wird man höchstwahrscheinlich weggesperrt. Ja ich hatte kein Problem mit dem Kämpfen, auch nicht wenn ich klar im Nachteil war. Das durfte keine Tierfängerfähe haben. Ich sah Daken wieder an und antworte, jetzt ganz klar sarkastisch: " Nein mir geht es super. Ich wollte nur an euren wunderbaren Gesprächen teil haben. Ach hatte ich schon erwähnt das Thema finde ich wunderbar!" Ich setzte mich, was mich noch kleiner machte. Eine Tatsache die mir ganz und gar nicht gefiel. Zu jemanden aufblicken war wie als würde man ihn respektieren oder wertschätzen. Das war nicht der Fall. Ich zögerte also eine ganze Weile bevor ich den beiden in die Augen sah. Diesmal erst Daken dann M-8. Ich konnte es allerdings nicht verhindern das ich den Kopf ein wenig senkte. Nicht aus Angst viel mehr aus Gewohnheit. So tat ich es nämlich immer bei meinem Zweibeiner. Sie würden das nicht falsch auffassen oder? Doch vermutlich würden sie genau das tun. Ein wenig Selbstgefälligkeit stieg in meine Augen und sorgte dafür das ich meinen Kopf wieder ein bisschen anhob. Wenn ich könnte würde ich gerne mit mir selbst Wetten, doch das war ja ziemlich unmöglich.

[redet mit Daken und M-8]

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 M-8




Dieser Pfotenabruck wurde am Fr Feb 27, 2015 7:24 am von ©M-8 hinterlassen.








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Das unabwendbare geschah: Destenys weibliche und somit höhere, doch altersgemäß volle Stimme reizte Dakens nach all den Jahren noch immer empfindsamen Trommelfelle. Sie waren laute aggressive Befehle gewohnt, angriffslustiges Bellen, schmerzerfülltes Keuchen und das Knirschen von Metall auf Asphalt, von Metall auf Metall, von Metall auf Knochen. Theoretisch schöne Dinge wie der feine Gesang der Vögel, das Klappern eines Futternapfes oder der unschuldig-melodiöse Klang der Stimme einer Fähe lösten im Schädel des altgedienten Kämpfers aggressives Abwehrverhalten aus und dieses äußerte sich durch Arroganz und Brutalität. Das weiche reine Fell, von der harmonischen Farbe frischgefallenen Schnees auf dem sich die Wintersonne spiegelt, die dunklen Augen die leuchten konnten wie die eines Kindes, verstärkten diesen Effekt nur. Im Übrigen was an der Hündin Desteny nichts unschuldig, oder gar rein. Trotz all ihren Defiziten, ihren unterschiedlichen Werdegängen und Ansichten, ihren in verschiedenen Graden gestörten Psychen und Entwicklungsständen kannten sie einander. M-8 mochte abgehoben sein wie ein Adler der über den Canyons kreist, doch er war nicht dumm. Denn wenn er ein Adler war, dann war Desteny eine Ratte. Sie mochte als leichte Beute erscheinen, als ein kleines pelziges Tier mit großen Murmelaugen, das sich mit seinesgleichen zusammenrotte und sich möglicherweise von Abfall ernährte. Doch wenn man die Krallen gegen sie richtete, floh sie nicht. Nein, sie wandte sich um, mit der Geschwindigkeit eines zu Fleisch gewordenen Blitzes und biss zu. Ohne zu zielen vielleicht, und möglicherweise auch ohne nachzudenken, doch ihre scharfen Zähne gruben sich schmerzhaft in die Haut und übertrugen die tödlichsten Krankheiten. Schon allein ihre Anwesenheit konnte alles vernichtende Seuchen über die Menschheit bringen. In Destenys glänzendem Pelz mochte sich nicht die Pest verbergen, doch er wärmte eine verruchte kleine Gestalt mit verborgenen Namen und Muskeln, ein zähes geschicktes Luder dass ihren Beinamen nicht umsonst trug. Nach einem Nager benannt zu sein mochte nicht die ehrenhafteste Auszeichnung in diesem Zwinger sein, und auch allgemein nicht sonderlich schmeichelhaft erscheinen, doch sie machte dem alle Ehre, und M-8 vergaß nicht, zumindest nicht solche Dinge. Unter den Tierfängerhunden wurden häufig Kämpfe ausgetragen, mochte es eine persönliche Angelegenheit sein oder mochten sich ihre Ausbilder Ablenkung verschaffen, früher oder später spürte man die Fänge eines anderen in seinem Pelz und wälzte sich über den harten staubigen Boden. Die Menschen gingen selten dazwischen, wer sich nicht wehren konnte war es so oder so nicht wert, zu bleiben und für sie zu kämpfen, sollte er doch als Futter für diesen gewöhnlichen Abschaum zählen. Der kaukasische Schäferhund, der bisher gestanden hatte ließ sich auf seine wolkiggrauen Hinterläufe nieder und behielt seine ovalen Pranken ruhig auf den Boden, die Krallen ebenso wie die bernsteinfarbenden, weder lebendigen noch toten Augen, Augen direkt auf die jüngere Fähe gerichtet. Während Dakens raue Stimme durch ihre Gehörgänge schnitt, wobei der weiche Klang einem Seziermesser, der harte einer Fleischeraxt glich. Die Gegenübersitzende selbst strahlte die der Sonnenschein persönlich, und in seinem Inneren war M-8 unschlüssig, was ihre Worte überhaupt bedeuten sollten. Nicht, dass er nicht verstand was sie sagte. Wenn man ihr glauben konnte, dann heuchelte sie um an ihrem Gespräch teilnehmen zu dürfen, möglicherweise um Sicherheit zu haben oder ihren Status im Zwinger zu erhöhen. Beide Annahmen wären nachvollziehbar, hätte es nicht dieses eine, winzige – fast nicht einmal erwähnenswerte – Problem gewesen: Destenys Worten konnte man keinen Glauben schenken. Schließlich lebte er nicht im Moment, er erinnerte sich an gewisse Situationen, in denen sich gezeigt hatte welche Ratte er vor sich hatte. Zwar hatte er sie nie einen Menschen angreifen, oder ihnen in den Rücken fallen sehen aber er wusste wie sie Streunern das Fell gegerbt hatte. Auf Befehl selbstverständlich. Fakt war, dass sich diese Eigenschaften der entschlossenen Soldaten und des naiven Sonnenscheins zwar nicht widersprachen, doch es war als fehlte etwas wichtiges, wie ein Puzzleteil oder als hätte jemand versucht die weiße Hündin aus zwei vollkommen unterschiedlichen Puzzles zusammenzusetzen, die Teile mit Gewalt ineinander gedrückt und mit Sekundenkleber fixiert, damit es irgendwie hielt, eine glatte Fläche ergab. Doch diese Fläche war nur so glatt wie ihr narbiges Fell. Ihre Stimme dagegen war rein wie Glas, oder eher wie Mamor. Fest und undurchsichtig, aber die Naivität nicht zu unterschätzen. “Wunderbar, dass es dir so gut geht.“, M-8 der bisher nur schweigend wie ein Richter und bewegungslos wie eine graue Statue, bestehend aus versteinerten Wolken verharrt hatte ergriff in einem Schweigen zwischen den beiden anderen Hunden das Wort, obwohl er nicht auf dieses hätte warten müssen, er konnte sprechen wann er wollte, und wer um ihn war hatte sich daran zu halten, hielt sich selbstverständlich daran. Er sprach ohne jegliches Gefühl, ohne Sarkasmus oder Arroganz und ließ somit jede Interpretation offen. Desteny würde wissen, wie sie zu reagieren hatte, wenn sie denn wirklich so gut war. Worin auch immer. “Aber deine Schleimereien sind zuviel des Guten. Sie passen nicht zu dir.“, er klang als gebe er einer Frau freundlich aber auch deutlich zu verstehen, dass ihr ein Kleid nicht stand weil sie die dafür verlangte Figur nicht vorzeigen konnte. Gleichzeitig wurde klar, dass er von Desteny verlangte ehrlich zu sein, ihre Maske abzulegen wenn sie eine vernünftige Antwort erhalten wollte. Ihm war Ehrlichkeit nicht unbedingt die wichtigste Tugend, möglicherweise auch nicht mal eine Tugend, glaubte er doch nicht an Sünde oder deren geheimnisvollen Gegensatz. Für dieses kleine Spiel mit der weißen Fähe war es vielleicht sogar besser, wenn keiner von ihnen sich so leicht in die Karten blicken ließ. Wobei diese Karten, hätten sie wirklich in ihren Händen gelegen, aus den unterschiedlichsten Materialien geschaffen worden wären. Spiegel für Desteny, Granit für Daken und Stahl für M-8. Jede mit ihren eigenen Stärken und Schwächen. Selbstverständlich waren das keinesfalls die Gedanken der Mutation selbst. Diese war nur auf ihre charakteristische, humorlose Art mit dem Spiel beschäftigt, dass sich ihnen bot. Es würde kein Spaß werden, da es ihm unmöglich war dieses Gefühl zu empfinden, aber doch würde er darauf eingehen weil sein Unterbewusstsein dafür sorgte, dass sein denken diese Bahn einschlug. Zwangsweise folgte M-8 seinem Zehn-Schritt-System: Desteny reden lassen, Daken reden lassen, sich über das Leben und seine Besetzung Gedanken machen ohne dabei zynisch zu werden, sich Gedanken über Desteny machen, für die er sonst nie genügend Anreiz fand, antworten. Fünf Schritte waren getan, fünf fehlten bis er dieses Spiel beenden konnte. Ob bis dahin die Worte GAME OVER über den Bildschirm blinkten war egal, natürlich würde er dieser dahergelaufenen gewöhnlichen Fähe nicht einmal genug Interesse schenken, als dass sie einen Sieg auch nur annährend riechen konnte. Doch seine Arroganz trug er nicht nach draußen, sie lag tief in seiner maschinellen Seele verborgen und nicht einmal er hätte sie als solche eingeschätzt. Vielmehr sah er sie als angemessene Grenze, von der er wusste, über die er die anderen aber nicht aufzuklären hatte.


*brainfucked?!
ICH BIN ERSCHAFFEN UND ERDACHT AUS DEINEM BLUT GEBOREN ABGESCHRIEBEN WORT FÜR WORT DER GEIST DEN DU BESCHWOREN ICH BIN EIN ZERRBILD DEINER SELBST ICH SCHULDE DIR MEIN LEBEN BIN NICHT GEZEUGT, SONDERN GEMACHT. EIN NARR DER AUS DEM SPIEGEL LACHT. ICH BIN ALLEIN MIT MEINEN FRAGEN DIE ANTWORT HAT NUR VIER BUCHSTABEN. EIN GEJEIMES ALPHABET, DAS IM BLUT GESCHRIEBEN STEHT. DU WARST VOM BÖSEN GEIST GETRIEBEN, HAST ES EINFACH ABGESCHRIEBEN. HAST ES WORT FÜR WORT KOPIERT, HAST MEINE SEELE BUCHSTABIERT.

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 Daken




Dieser Pfotenabruck wurde am Sa Feb 28, 2015 5:53 am von ©Daken hinterlassen.
"Wer zu schweigen weiß, weiß gegebenenfalls auch zu reden."


Desteny, ein Hund für sich. Für Daken war diese Fähe keineswegs ein offenes Buch was leicht zu lesen war, nein die weiße war ein fest verschnürtes Päckchen, ihrer Gefühle und auch gesten. Eigentlich unterschieden Daken und Desteny sich nicht wirklich von ihrem Auftreten, beide verbargen ihre wahren Gedanken hinter einer Maske. Der Pit Bull aus Eis, sie aus gespieltem zögertem und Sarkasmus. Er sah, das sie sich bei seinen Worten mit den Augen abgewandt hatte, Fehler. Dies merkte man auch an ihrer Stimme. Sie hatte sich verraten, schon alleine an ihren vorherigen Worten, das kurze kaum erkennbare Aufblitzen von Freude in ihren dunklen Augen. In ihre Stimme war der Sarkasmus darin nicht zu überhören. Ihre Worte waren für den ausgemusterten Kampfhund schmerzen in den Ohren, er hasste es, wenn Hunde ihm nur die halbe Antwort erzählen, ihre waren Gedanken nicht aussprachen oder wie in ihrem Fall die Worte mit beißendem Spott und Hohn ihn entgegen warf. Doch für Solche Gedanken oder sie überhaupt lange im Kopf zu behalten war der Braune einfach zu "schlau". Also gab er nur ein Grunzen von sich, als die Weiße geendet hatte. Diese setzte sich dann und schaute jeden der beiden gründlich in die Augen ehe sie den Kopf leicht nach unten neigte. Daken grinste überlegen, er liebte es, wenn er die Macht hatte oder das Gefühl diese zu haben. Er starrte auf Desteny hinab, es juckte ihn in den Pfoten ihr zu demonstrieren, wie schön es sein kann, wenn man dem Gegner überlegen ist, aber Daken blieb ruhig sammelte sich zuerst, indem er scharf die Luft einzog und sich zwang beherrscht zu wirken. Desteny hob ihr Haupt wieder etwas an, auch nichts anderes hatte der Rüde von ihr erwarten, einfach Maske auf und dann fühlte man sich sicher. Er schüttelte den großen Kopf und musste ein schmunzeln unterdrücken. Er dachte an eine Begegnung in seiner Vergangenheit zurück, eigentlich nichts Erwähnenswertes, doch die Erinnerung holte ihn ein...an den gesenkten Kopf konnte er sich noch gut erinnern...
Seine Augen waren ruhig, fast schon ausdruckslos auf das Laken vor ihm gerichtet. Er fügte sich in diesen Raum ein, wie man es bei einem Gemälde erwarten würde. Die grauen, tristen Wände und die Sättigung des Raumes fast vollkommen entzogen wie bei einer älteren Fotografie. Alleine das Licht, welches sich durch das Fenster brach und hunderte, gar kleine Staubpartikel in diesem weichen Strahl tanzen ließ. Es wäre für einen Künstler sicherlich DAS Motiv gewesen, um die Betrachter in eine nachdenkliche, betrübte Stimmung zu reißen, fast schon als würde man von der Leinwand die drückende, schwere Atmosphäre spüren, die grade allen Sauerstoff in diesen Raum zu verdrängen versuchte. Wie als wenn er auch diesen Gedanken verfolgte, schloss er kurz die Augen, ein lautloses Seufzen verließ seine Lippen, ehe er den Blick anhob und die Fähe direkt ansah. Sie saß vor ihm, den Kopf gesenkt, starrte auf ihre kleinen Pfoten, diese Fähe war wohl die einzig "halbwegs" normale, in diesem Drecksloch aus grauen Wänden, was sie als Schlafplatz bekamen. Langsam wandte er ihr den Kopf zu, starrte sie mit eisiger Kälte an, musterte das empörte Gesicht ihrerseits mit kühler Belustigung. Andere hätten es als Mut bezeichnet, das sie sich so offen gegen ihn auflehnte. Ihr süßer Lippen Wort von Abscheu, gar Hass zeugte. Daken für seinen Teil, empfand es als pure Dummheit.  Ihre Worte riefen Feuer in seinen Körper, ließen ihn von innen kochen, verbrennen – quälten ihn schon fast, als er mit seiner Fassung rang und doch äußerlich so ruhig verharrte wie ein einsamer Felsen. Doch nicht lang. Die Flammen loderten ihn im hoch, während seine Ohren sich zum Halse wandten, und seine Hinterbeine ihn nach vorne stießen. Ohne ihr überhaupt die Chance zu lassen zu reagieren, packte seine Zähne ihren Nacken – bohrten sich durch das weiche Fell – während er seinen Körper gegen ihren stieß und ihr gleichzeitig die Beine mit der Wucht dieses Schlags, als auch seinen Beinen wegriss. Es war eine beliebte Taktik in der Arena gewesen, wenn der Gegner kleiner war als man selbst. Hierbei ging es alleine um die Muskelmasse oder auch das Gewicht. Noch immer tobte der Sturm in den kochenden Gliedern, während er sich über die zu Boden geworfene Fähe stellte, je eine Pfote mahnend neben ihren Brustkorb platziert und nur die Hinterbeine - um einen schmerzvollen Tritt zu verhindern - dicht beieinander, seitlich von ihr. Sein Kopf ging Richtung gen Ohren von ihr und er flüstert [...]
die Erinnerung war wieder weg. Erst jetzt bemerkte Daken, das er die Zähne gefletscht hatte und Speichel von seinen Lefzen auf den Boden tropfte. Er war mal wieder in der Erinnerungen "gefangen" und bekam Aktion seinerseits nur selten bis gar nicht mit. Seine Zunge fuhr kurz darüber ehe er sich zu M-8 wandte. “Wunderbar, dass es dir so gut geht.“ Mit diesem Rüden konnte man sich wenigstens richtig unterhalten, er brachte keinerlei Emotion oder Gefühle mit in sein Gesprochenes ein, wenn auch nur selten. Der Graue war ein angenehmer Gesprächspartner - anders - als Desteny, die mit ihren sich ständig wechselnden Gefühlen in den Ausgesprochenem Verwirrung, bei Darken verursachte. " Nein mir geht es super." hatte die Weiße gesagt. Es war eine höfliche Floskel, jemanden nach seinem Wohlergehen zu fragen, aber genau da lag das Problem, denn weder Daken noch M-8 hatten irgend eine Begrüßung erwidert, so wie es sich eigentlich zur Höflichkeit dazugehörte. Also was wollte sie dann mit diesem einen Satze, Aufmerksamkeit? Beachtung? Wer sollte das schon wissen bei diesem verschlossenem Buch. Der Braune setzte seine Vorderpfoten parallel nebeneinander und gähnte kurz, ehe er sich auf die muskulösen Hinterbeine erhob. Für seine Bedürfnisse saß er schon viel zu lange. Er streckte sich kurz, lockerte seine Muskeln und schaute dann wieder auf Desteny hinab. Die saß immer noch so da wie vorher. Dies machte Daken wahnsinnig, wenn jemand sich eine halbe Ewigkeit nicht bewegte. “Aber deine Schleimereien sind zuviel des Guten. Sie passen nicht zu dir.“ vom der Graue recht hat, da hat er Recht. Es Stimmte wirklich, aber seine Worte bedeuteten etwas anderes, sowas wie: "leg deine Maske ab und antworte vernünftig". Daken starrte eine Augenblicke M-8 an, dann nickte er, wie als ob er seine Worte begriffen hätte. "Deinen Sarkasmus kannst du dir sparen!" fuhr er Desteny an.  Sie war selbst Schuld an seinen Verhalten. Hätte sie ihre Maske von Anfang an abgelegt, hätte sie seine Wut nicht heraufbeschwören. Aber jetzt war diese da und er kniff seine Augen zusammen. Wie seine Mutter stets zu sagen pflege, hatte jemand einen Fehler begangen: "Ist nicht mein Problem, Idiot." die waren aber liebevolle Nettigkeiten gewesen. Daken seufzte als er wieder drohte in vergangenen Zeiten zu versinken. Der Rüde setzte sich wieder und schloss kurz die Augen, ließ die Eindrücke des Gesprächs auf sich einwirken. Er öffnete sie wieder und schaffte es Desteny neutral anzusehen. "Was willst du nun." ein leises kaum hörbares knurren stieg seine Kehle hinauf.


Man sagt mir nach ich wäre pervers,
... egoistisch, weltfremd, unberechenbar, eingebildet,
rücksichtslos,haltlos und maßlos...

Selbst wenn... Wer sagt das es mir nicht gefällt?





   

   

   



VENI VIDI VICI.

"Weißt Du, warum gute Taten nicht ungestraft bleiben?

Weil diese Welt eine Hölle ist und Du bist nichts als ein Sündenbock."

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 Desteny




Dieser Pfotenabruck wurde am So März 01, 2015 2:19 am von ©Desteny hinterlassen.
spricht mit Daken und M-8

Schon während die letzten Worte über meine Lippen flossen, war mir klar das das Spiel zu ende war. Sehr schade, wie ich fand. Aber mir hätte klar sein können das ich hier nicht Hormongesteuerten Jungtieren sprach. Obwohl so sicher konnte ich mir da nicht sein. Vielleicht würden sie ja gleich versuchen mich anzugreifen um mir zu zeigen das Rüden jeder Fähe überlegen waren. Solche Tiere kannte ich nur all zugut, meistens waren sie nach dem Angriff nicht mehr so glücklich. Oft sehr überrascht, dann kniffen sie den Schwanz ein und rannten weg. Ja das war witzig. Aber es wollte einfach niemand auf mich hören. Selbst wenn ich ihnen vorher sagte wie dumm diese Idee war. Vielleicht sollte ich mal drüber nachdenken meine dienste als Orakel anzubieten. Vermutlich keine gute Idee, da ich in einem Käfig voller verblödeter Kampfmaschienen saß, aber versuchen konnte man es ja mal. Ich richtete meinen Blick auf M-8. Der kaukasische Schäferhund schien unschlüssig. Er dachte höchstwahrscheinlich darüber nach ob ich eine gute Schauspielerin oder ein Volltrottel war. Das überraschte mich. Ich hatte doch genügend hinweise darauf gegeben das ich das sarkastisch meinte. Hatte er Probleme Sarkasmus vom ernst zu unterscheiden? Wenn ja, war er tatsächlich noch interessanter als ich Anfangs angenommen hatte. Dakens Reaktion war ein dümmliches grunzen. Ich sah den großgewachsenen Hund mit einem Blick an der soviel heißen sollte wie "Wirklich jetzt mehr fällt dir dazu nicht ein?" Scheinbar nicht und doch tat er auf meinen gesenkten Kopf genau das was ich von ihnen erwartet hatte. Leider traute er sich nicht mich anzugreifen. Er zog nur scharf die Luft ein und versuchte sich zu beherrschen. Ich sah wieder zu M-8. Auch hier eine Enttäuschung. Der Rüde ging kaum auf ihre kurze Geste ein. "Vielleicht seid ihr gar nicht so anders als ich dachte." sagte ich amüsiert und legte den Kopf schräg "Irgendwie schade. Nicht so spannend wie ich gedacht hatte, aber dennoch unterhaltend" Mir war es wie immer egal was die beiden Kolosse in meine Worte hinein interpretieren würden. Ich war viel mehr gespannt wie sie reagieren würden. Vermutlich nicht sonderlich erfreut. Vielleicht würde das aber auch auf sonderbarerweise auf Gegenseitigkeit beruhen. Doch dann müssten sie ja prositive Gefühle ausdrücken. Sicherlich unmöglich für jemanden ihrer Art.
Ich lauschte M-8 Worten.  Ein lächeln schlich sich in mein Gesicht. Es war nicht glücklich, nicht brutal, und dennoch meine Art jemanden still zu erkennen und wenn nötig zu warnen. Der Rüde hatte verstanden wie man dieses Spiel spielte. Ohne Gefühle. Auf mentaler Ebene. "Aber deine Schleimereien sind zu viel des Guten. Sie passen nicht zu dir." mit einem blinzeln nahm ich seine Worte zur Kenntnis. Jetzt wurde es also erst richtig spannend. Ich senkte den Kopf kurz. Ein lachen verließ mein Maul, mehr eine Art "He" . Dann schüttelte den Kopf und sah wieder auf. Es war mir nicht peinlich zu lachen, aber es war so wesentlich leichter wieder ernst zu werden. Ich sah zu Daken der jetzt sprach, den einen Wangenmuskel leicht hochgezogen.  "Deinen Sarkasmus kannst du dir sparen!" Oh da war aber jemand sauer. Ich sah wieder zu dem Schäferhund neben ihm. Schlagartig wurden meine Gesichtszüge ernst. Es war einfach sich in jemanden hineinzuversetzen, zu mindestens für jemanden mit meiner Begabung. Ich sah dem Rüden tief in die Augen. Bernsteinfarbend. Sehr hübsch, dennoch gefielen mir meine viel besser. Er erwartete das ich ihnen sagen würde was ich wirklich dachte. Das wäre allerdings ein Fehler meinerseits. Nein das konnte er vergessen. Weiterhin ernst fragte ich: "Was passt denn zu mir?" Um klar zu machen das ich diese Frage durchaus ernst machte hängte ich eine weitere Fragte an: "Und wer entscheidet das? Ich dachte immer das entscheide ich..." Als Daken mich fragte was ich wollte, erwiderte ich ohne meinen Blick von M-8 abzuwenden und etwas abwesend: "Ihr strahlt eine ganze Menge an Hass aus. Doch warum trifft dieser Hunde die ihr nicht ansatzweise kennt?" Ja deshalb war ich hier. Vermutlich nicht nachvollziehbar. Aber das waren nun mal dinge die mich beschäftigten. Sie halfen mir meine Fähigkeiten zu verbessern und natürlich war es erstklassige Unterhaltung. Möglicherweise lernte ich auch etwas über die beiden Hunde, das ich später gegen sie verwenden konnte. Eigentlich machte ich mir keine Sorgen über die Zukunft. Aber wusste was noch so auf uns zukommen würde. Ich konzentrierte mich wieder auf die Augen meines Gegenübers. Sie waren leer. Es war als würde er einfach nichts mehr denken. So erstaunlich neutrale Augen hatte ich lange nicht mehr gesehen. Das konnte wohl doch noch spannend werden.

Diagnose: Psychose *summ* xD



There are no kangaroos in Austria!

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 Four




Dieser Pfotenabruck wurde am Do Apr 02, 2015 1:06 am von ©Four hinterlassen.


Angekommen, erschöpft zitterten meine Beine. Mein Herr machte die Zwingertür auf, klippte die Leine ab und ließ mich in den Zwinger gehen. Hinter mir schloss er wieder die Tür. Kaum mit Kraft schleppte ich mich in den Schatten und ließ mich dort fallen. Mit einem Seufzten ließ ich meinen Blick in dem Zwinger streifen, es waren einpaar da, Desteny, Daken und M-8 aber auch andere. Sie waren wirklich Gesprächig, dies interessierte mich aber nicht besonders. Der Hunder quälte mich jedoch mehr als mich bei diesem Gespräch einzumischen, so erschöpft war ich schon lange nicht mehr. Mein Herr kam wieder, öffnete die Tür und kam zu mir, ich hob meinen Kopf und sah ihn an, respekvoll schaute ich ihm nicht in die Augen. Er kam zu mir und stellte mir Futter hin. Trockenfutter, mit Nassfutter und rohem Fleisch gemischt. Man konnte es essen. Mein unberechenbarer Herr streichte mir über den Kopf und ging wieder, schloss die Tür wieder hinter sich, ohne mir einen letzten Blick zu schenken ging er wieder. Mein BLick ruhte auf der Tür, wie konnte man nur so unberechenbar und Kaltherzig sein? Doch ich wandte mich wieder an mein Futter, schnupperte daran und aß es Genussvoll. Es tat wirklich gut etwas zwischen den Zähnen zu haben. Auch wenn es nicht gerade das beste Futter war, es stärkte. Nach meinem erholsamen essen legte ich mich auf die Seite und schloss die Augen. Ob ich jemals diese Wölfe wieder sehe? Überhaupt die Wölfin...? Schnell und erschrocken schlug ich meine Augen wieder auf. Wieso denke ich an diese Wölfin? Sie ist eine andere spezies als ich! ich darf keine Gefühle zeigen, überhaupt für Wölfe nicht! Knurrte ich leise. Du bist verrückt Four! Dachte ich mir und schloss meine Augen wieder.

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 Lex




Dieser Pfotenabruck wurde am Mi Apr 29, 2015 7:42 am von ©Lex hinterlassen.

Lex

Der Rüde streckte sich, denn er hatte gerade etwas Training hinter sich. Bald würde es auch auf die Jagd in den Wald gehen. Er hatte lange nichts anderes als das Futter im Zwinger gefressen, da er sich hauptsächlich in der Stadt befand und diese bewachte, aber heute wollte sein Mensch ihn endlich wieder ins Gelände lassen. Früher waren sie oft dort gewesen, da sein Besitzer gerne jagte, doch mit der Zeit wurden die Ausflüge immer seltener. Wahrscheinlich lag es daran, dass der Mensch nun eine Familie hatte und sich um seine Junge kümmern musste, denn er roch immer nach Nachwuchs, wenn er morgens zu Lex in den Zwinger kam. Das war einer der Gründe wieso der Schäferhund sich nie eine Familie anschaffen wollte. Sie machten zu viel Arbeit und er würde seine eigene Arbeit vernachlässigen müssen, was er sicher nie und nimmer machen würde. Seine disziplinierte Ausbildung war doch nicht umsonst gewesen! Außerdem musste er noch seinen Bruder wiederfinden. Das war momentan sein größtes Ziel. Doch was würde er dann tun, wenn er Shatter gegenüber steht? Würde er sich auf den anderen stürzen und ihm die Fänge in die Kehle rammen? Oder würde er sich freuen seinen lang verschollenen Bruder wieder zu sehen? Nein nein. Es würde bei Variante eins enden. Der Rüde hatte sich immer wieder gesagt, dass er seinen Bruder hasste und ihn zur Strecke bringen würde. Als ob er seine lang geschmiedeten Pläne einfach so über den Haufen wirft nur um sich um eine Familie zu kümmern! Wenn er je Welpen in die Welt setzen würde, dann mit einer Zuchthündin, die eh dafür da war und sich alleine um die Jungen kümmerte. Er schüttelte schnell den Kopf um diese wirren Gedanken aus seinem Kopf zu kriegen, denn kurz darauf öffnete sich die Zwingertür und ein ihm nur zu gut bekannter Zweibeiner trat ein. Mit wedelnder Rute trottete Lex zu dem Menschen und wartete darauf, dass ihm die Leine angelegt wurde. Er verstand nicht wirklich wozu er diese brauchte, denn Lex würde nicht im Traum einfallen wegzulaufen, aber wahrscheinlich lag das auch wieder an Shatter. Sein Mensch hat das Vertrauen verloren den Rüden ohne Leine laufen zu lassen aus Angst er würde es seinem Bruder gleich tun. Eigentlich unfair und erbärmlich. Aber egal! Im Wald würde er dieses Teil loswerden und sich frei durch das Gestrüpp bewegen!

tbc: Wald - Alte Jägerhütte



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