Seit Ewigkeiten werden die Wälder, Berge, Wiesen und auch Städte von Straßenhunden bevölkert. Seit Anbeginn der Zeit waren sie Einzelgänger, sich selbst zu versorgen reichte ihnen schon.
Doch die Zeiten ändern sich. Wölfe beginnen sich in der Umgebung heimisch zu fühlen, Menschen fangen Hunde oder töten sie sogar. Die Zeit ist gekommen, sich zu verbünden...
Was wirst du tun?
Schlägst du dich als Einzelläufer durch?
Gibst du auf und dienst dem Menschen?
Schließst du dich einem Rudel an?
Oder gründest du selbst eins?
Die Wölfe freuen sich immer über Gesellschaft...


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 Toothless




Dieser Pfotenabruck wurde am Fr Feb 06, 2015 12:15 pm von ©Toothless hinterlassen.




Die Entstehung

unserer Welt





Der Anfang

Ein Urknall, kollidierende Meteoriten? Nein, so entstand unsere Welt nicht. Nur eine Kraft kann so mächtig sein, um solch ein Paradies zu erschaffen. Die Magie verbunden mit dem Glauben. Auch wenn Ba'hela aussieht, als wäre es keine 3 Tage jung, so gibt es dieses Land schon 3000 Jahre. Und alles begann mit einem Löwen. Als er die erste Pranke auf das Land setzte, erzitterte der Boden und Berge, Täler und eine Schlucht entstanden. Bei seinem Gebrüll schoss Wasser durchs Land und nach und nach konnten Pflanzen gedeihen. Jedes mal, wenn er dem Land den Rücken zukehrte, wurde es allmählich dunkel und Sternen und der Mond erschienen am Himmel. Wandte er sich wieder seiner Schöpfung zu, so wurde es hell und sein Haupt strahlte Ba'hela an, wie eine große Sonne. Um sein Werk abzugrenzen, erschuf er den Ozean um es herum. Doch seine größte Erfindung waren die Tiere. Inahil sang ein Lied, das schönste, unbegreiflichste und mächtigste Lied, dass je gesungen wurde. Beim Singen stellte er sich Wesen vor, die seinem Antlitz glichen und gleich darauf tauchten Raubkatzen in allen möglichen Größen und Farben auf. Um zu leben, ließ er Beutetiere wie Gazellen, Hasen und Hirsche frei, doch nach einer Weile musste er feststellen, dass die Feliden zu schnell und zu gierig fraßen. Also erschuf er die Canide. Diese sollten ihre natürlichen Fressfeinde werden. Somit mussten sie sich um die Beute streiten und länger darum kämpfen. Die Beute konnte wieder gedeihen. Nach langer Zeit empfand er es aber als zu langweilig den 2 großen Tieren zuzuschauen, wie sie sich gegenseitig bekriegten. Daraufhin dachte er an Wesen mit Flügeln und Federn. Sofort flogen am Himmel die unterschiedlichsten Vögel. Sie beim Fliegen zu betrachten, war eine Wonne für Inahil. Allerdings fragte er sich auch, ob er Tiere erschaffen konnte, die genau so schnell waren, aber auf dem Boden wanderten. Als Resultat rannten in großen Herden nun Pferde durchs Land. Desweiteren hauchte er auch den anderen Huftieren, wie Hirsche und Gazellen richtiges Leben und Denken ein, um nicht nur als Futter her zuhalten. Nun war der König von Ba'hela zufrieden. Und seine Schöpfungen auch. Bis feststand, dass Pferde genau so auf dem Speiseplan der Caniden und Feliden standen, wie Hirsche und Hasen. So schnell es ging, legte er einen Fluch auf das Land, was den Raubtieren verbot auf die Weiden der Huftiere zu schleichen und dort welche von ihnen zu töten. Die Vögel lebten fortan in den Bergen, um ebenfalls nicht als Futter zu enden. Inahil legte somit auf allen Gebieten einen Fluch. Jedes Tier hatte sein Reich, welches es nicht verlassen durfte. Dies verhinderte, dass die Vögel, Pferde und einige der anderen Huftiere getötet wurden. Die Feliden zogen sich in den dichten Urwald zurück und die Canide suchten Schutz in den Nadel- und Laubwäldern. Katzen und Wölfe blieben Feinde, trafen sich aber nicht mehr. Die Greifvögel unter den Vögeln waren angehalten, keine anderen Vögel unter ihnen zu fressen, ebenso die Wölfe und Katzen untereinander. Ba'hela war nun in 4 Gebiete geteilt, welche einen besonderen Platz umgaben. Inahil befand, dass es Zeit war, weiter zu gehen und seine anderen Welten zu besuchen. Er errichtete einen Steinkreis mit einem großen steinernen Tisch in der Mitte. Es gab zu jedem Gebiet ein Tor, damit alle Tiere seine Ruhestätte betreten konnten, um ihm zu danken. Auch an diesem Platz galt für immer eine kurzweilige Waffenruhe. Trafen sich also Windrenner und Mondheuler dort, so mussten beide unversehrt den Ort wieder verlassen können. Von da an blieb jedes Tier in seinem Gebiet und alle lebten friedlich in ihrem Land. Der größte aller Löwen, der Schöpfer ließ Ba'hela einige Zeit allein, ehe er alle paar hundert Jahre zurück kommt, um denen zu helfen, die an ihn glaubten. Egal wie viel Streit stets zwischen den Tieren geherrscht hatte, wenn Inahil auftauchte, waren sich alle einig, dass er der König ihrer Welt war und jeder verneigte sich vor ihm.



Verrat

Viele Jahrhunderte sogar Jahrtausende verhielten sich die Tiere so, wie Inahil es gewollt hatte. Doch vor einem Jahrhundert geschah etwas furchtbares, etwas, was das Gleichgewicht der 4 zum schwanken brachte. Vor hundert Jahren gab es eine langanhaltende Dürre in den Weiten von Sihn, dem Grasland der Huftiere. Und diese waren auf ihr Gras angewiesen. Um nicht zu sterben, taten sie das, was ihnen vor so langer Zeit verboten worden war. Sie betraten den Dschungel der Feliden. Dort hofften sie auf etwas zu Fressen. Stattdessen liefen sie in die hungrigen Mäuler der Katzen, die scharenweise über sie herfielen. Damit wurde schon ein weiteres Gebot gebrochen. Und bald darauf zeigte sich Inahils Zorn. All jene, welche es gewagt hatten, gegen seine Gesetzte zu verstoßen, wurden verflucht. Seine Worte waren "Ihr wollt den Hunger vergessen, ewig leben und niemals mehr entkräftet sein? Dann gebe ich euch euer neues Privileg! Von nun an sollt ihr Geister sein, unsterblich, satt und zufrieden. Und nicht fähig, wahres Leben zu empfangen!" Sie verwandelten sich nicht in Geister, jedoch in Kreaturen, die man so noch nie gesehen hatte. Unnatürliche Mutationen wie grünes Fell und mehrere Schweife zeichneten nun diese Tiere aus und sie besaßen das Gefühl, nicht zufrieden oder vollständig zu sein. Sie wussten von da an, würde sie nichts mehr am Leben freuen. Und ihr Ziel war es von nun an, irgendwie wieder ihre natürliche Gestalt zu erhalten. Inahil verbannte jene in die Schlucht, die er zu Beginn von Ba'hela erschaffen hatte. Und dort sollten sie bleiben. Sogar von den Caniden und Vögeln verfluchte er einige und schickte sie dorthin. Heute weiß man nicht mehr, ob diese Geschichten stimmen. Niemand hat je einen dieser Geister gesehen und um ehrlich zu sein, sind auch alle froh darüber.


Im Verborgenen

Vor einiger Zeit hat Inahil auch weiteren Tieren das Gut des eigenständigen Denkens geschenkt, so dass Nager, Bären und so einige mehr nun selbst über ihr Leben bestimmen können und nicht nur Beute darstellen. Alles ist also ruhig und friedlich. Vor allem dann, wenn man blind ist. Denn hinter der Fassade von Ba'hela lauert jemand, der den Willen und die Zerstörungskraft besitzt, um dem ganzen Land den Erdboden gleich zu machen. Keiner weiß, wie er aussieht, keiner kennt seinen Aufenthaltsort. Nur sein Plan ist sehr wohl im Umlauf. Dieser Mysteriöse will die Mutanten für ihre Sache kämpfen lassen. Oder besser gesagt für seine Sache. Die Entstellten wollen nichts mehr, als einen normalen Körper wieder haben. Er will über das Land herrschen. Daher verspricht er ihnen die Befreiung von dem Fluch, wenn sie für seinen Machtaufstieg kämpfen. Sie mögen zwar grotesk und seltsam aussehen, doch können sie trotzdem Schaden anrichten. Denn ihre Krallen, Zähne, Schnäbel oder Hufen sind Tod bringend. Und das nutzt er aus. Man munkelt, dass er sich schon auf den Weg zur Schlucht gemacht hat. Ob ihn jemand aufhalten kann?


Infos

|Mindestpostlänge von 500 Zeichen
|Empfehlung liegt bei einem Alter von 14 Jahren (Jüngere auch bei Probepost!)
|Ortstrennung und Präteritum
|fiktives Land
|Raubkatzen, Wölfe, Vögel und Pferde spielbar, später dann auch Nagetiere oder Bären ( Tierarten )
|Mutanten spielbar (nur eine bestimmte Anzahl)


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